CPSV Volleys zu Hause wieder eine Macht

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Die CPSV Volleys konnten am Samstagabend ihr Zweitliga-Heimspiel gegen das SWE Volley-Team aus Erfurt gewinnen. Vor mehr als 430 Zuschauern gingen die Chemnitzerinnen über die volle Distanz und besiegten die Thüringerinnen nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit 3:2 (25:21, 25:21, 12:25, 23:25, 15:11). Es war bereits der neunte Heimerfolg der Saison.

 

 

 

Auf Revanche für die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel waren die Volleys aus und die nahmen sie. Ohne Zuspielerinnen reisten die Chemnitzerinnen im November vergangenen Jahres ins Thüringische und kehrten ohne Punkte zurück ins sächsische Manchester. Hier sollten die Karten im Rückspiel neu gemischt werden. Auch diesmal mussten die CPSV-Damen ohne ihre verletzte Kapitänin Pia-Sabrina Walkenhorst auskommen. Unterstützung bekamen sie dafür von Josephine Brandt, die neben Eevi Häyrynen Regie im Chemnitzer Spiel führte und nach der Begegnung zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde.

 

 

 

Zwar markierten die Gäste die ersten Punkte des Abends, doch die Volleys glichen frühzeitig aus, zogen an den Erfurterinnen vorbei und verteidigten den erspielten Vorsprung auch dank überzeugender Blockarbeit (25:21).

 

 

 

Ein ähnliches Bild bot sich dem lautstarken Publikum im folgenden Durchgang. Auch hier zeigten sich die Gastgeberinnen blockstark und gingen früh in Führung. Diese Führung wurde mit durchschlagendem Erfolg der Chemnitzer Angreiferinnen untermauert (25:21).

 

 

 

Ab dem dritten Spielabschnitt präsentierte sich das Erfurter Volley-Team auch zur Freude der in großer Zahl mitgereisten Anhänger in Spiellaune. Während die Chemnitzer Volleys das Spielgerät nur noch selten auf dem gegnerischen Feld platzieren konnten, schlugen die Angriffe von Erfurts Kapitänin Annika Müller ein wie Granaten. Erst nach der zweiten technischen Auszeit fingen sich die Volleys wieder und verhinderten ein drohendes einstelliges Debakel. „Wir hatten auf einmal eine komplett andere Mannschaft gegen uns. Die Abwehr von Erfurt war einfach überragend. Um jeden Ball wurde bedingungslos gefightet. Das war schon beeindruckend“, lobte CPSV-Coach Niklas Peisl die Erfurter Aufholjagd (12:25).

 

 

 

Diese Aufholjagd sollte sich auch im vierten Satz fortsetzen. Zwar setzten die Gastgeberinnen zunächst die entscheidenden Akzente, doch gegen eine „Erfurter Gummiwand“ konnte ein erspielter Vorsprung nur mit großem Kraftaufwand verteidigt werden. So kam es auch, dass die Thüringerinnen die Gunst der Stunde nutzten, den 23:23-Ausgleich erkämpften und sich wenig später mit 23:25 in den Tiebreak retteten. „Wir hatten große Mühe, uns im Angriff durchzusetzen. Für die Zuschauer war das Auf und Ab sicher eine spannende Sache, aber ich hätte gern darauf verzichtet. Gefühlt bin ich um 20 Jahre gealtert“, fasste der zum Saisonende scheidende CPSV-Trainer Peisl den Durchgang zusammen.



 

 

 

Vor einem frenetisch anfeuerndem Publikum starteten die Volleys mit einem kleinen Lauf in den alles entscheidenden fünften Satz, den sie am Ende auch dank ihrer überzeugenden Blockarbeit und spektakulären Aktionen in der Abwehr für sich entscheiden konnten. So war es ein direkter Punkt nach einer einhändigen Abwehr von Annekathrin Franke, die den Chemnitzer Erfolg besiegelte.

 

 

 

„Das Eintrittsgeld wurde heute definitiv nicht umsonst gezahlt. Drei Punkte wären mir persönlich zwar lieber gewesen, aber das Spiel heute war doch Emotion pur“, resümiert Niklas Peisl die Begegnung. Seine Mannschaft rückt dem Medaillenplatz nach dem Erfolg wieder ein kleines Stück näher.

 

 

 

Mit einem Auswärts-Doppelspieltag wollen die CPSV-Damen am kommenden Wochenende ihre Ambitionen auf einen Podestplatz weiter untermauern. Bereits am Freitag müssen die Chemnitzerinnen im Sachsenderby beim VC Olympia Dresden zeigen, dass sie auch in fremder Halle punkten können. Nur einen Tag später reisen die Volleys zum Meisterschaftsfavoriten nach Straubing. Die Bajuwarinnen haben das Hinspiel in der Chemnitzer Forstarena mit 2:3 verloren und brennen auf Wiedergutmachung. Trainiert wird der Titelaspirant von Ex-CPSV-Coach Andreas Urmann.

 

 

 

Für Chemnitz: Brandt, Espig, Franke, Häyrynen, Herklotz, Kemter-Esser, Riester, Sahlmann, Mandy Sohr, Monique Sohr

 

Quelle: CPSCV Volleys

 

 






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