Linke Tumulte in der Odermannstraße in Leipzig

Polizei03

In den Nachmittagsstunden hatten sich zunächst ca. 70 linksorientierte Personen vor dem Objekt der NPD in der Odermannstraße versammelt. Sie führten mehrere Transparente mit sich („Schöner Leben – ohne Naziläden; „Nazistrukturen und rechte Lifestyl angreifen“; „Bewegungsfreiheit für alle“; „Kein Mensch ist illegal“) sowie mehrere Antifa-Fahnen. Grund ihres Aufenthaltes vor dem Eingang war, dass sie eine bevorstehende Veranstaltung der NPD blockieren bzw. verhindert wollten. In diesem Objekt sollte 18:00 Uhr eine Veranstaltung des NPD-Kreisverbandes mit dem Spitzenkandidaten der NPD, Udo Voigt, stattfinden. Die Teilnehmerzahl wuchs in der Zwischenzeit auf ca. 100 Personen an. Der Straßenbahnverkehr musste zeitweise komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Mit dem Veranstalter wurde vereinbart, dass der Veranstaltungsbeginn auf 19:30 Uhr verlegt wurde. Gegen 19:15 Uhr erfolgte durch die Polizei dreimal eine Lautsprecherdurchsage zur Beendigung dieser Ansammlung. Diese Aufforderung kamen die Personen nach und die Odermannstraße wurde geräumt und der Eingang zum Veranstaltungsobjekt war frei. Um 19:30 Uhr begann die Veranstaltung der NPD. An dieser Veranstaltung nahmen ca. 50 Personen teil. Die Polizei, die mit mehreren Zügen vor Ort war sicherte den Ort weiträumig ab. Der Straßenbahnverkehr konnte gegen 20.00 Uhr wieder aufgenommen werden. Vorkommnisse wurden nicht bekannt. Verletzte gab es auch keine. (Vo)

Quelle: PD Leipzig



 

 






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