Gartentrends 2014 – Garten von Ehren verrät die 10 wichtigsten Tipps für jeden Traumgarten

Johannes von Ehren

Wenn die Sonne lacht, die Bäume grün werden und die Vögel uns auf den Tag einstimmen, dann ist wieder Frühling. Gerade zu dieser Jahreszeit zieht es die meisten in ihren Garten. Was man bei der optimalen Frühjahrsvorbereitung beachten sollte, verrät Experte Johannes von Ehren, Gärtner aus Leidenschaft in fünfter Generation. Er gibt wertvolle Tipps in Sachen Gartenstyling und Grünpflege.

1. Outdoor-Möbel: Draußen ist das neue Drinnen

Lange Abende mit Freunden bei einer guten Flasche Wein lassen sich nicht nur innerhalb der Vier Wände verbringen. Es lohnt sich, den Garten oder Balkon als erweitertes Wohnoder Esszimmer einzurichten: Must Have dabei sind großzügige Sitzecken, die mit dem Komfort im Esszimmer mithalten können. Johannes von Ehren rät zu edlen Teak-Möbeln. Die Vorteile: Sie sind wetterfest und schmücken auch in der kalten Jahreszeit den Garten. „Im Sommer lassen sich mit bunten Kissen ganz individuelle Akzente setzen. Zum Naturholz passen fröhliche Farben wie pink, türkisblau, sonnengelb oder knallgrün genauso wie cremeweiß, rostorange oder moosgrün für die, die gedecktere Töne bevorzugen“, sagt der Experte.

2. Pflanzgefäße: Puristisches Design trifft Funktionalität

Der Trend des letzten Jahres setzt sich weiter fort: Schlichte Pflanzgefäße sorgen dafür, dass die florale Inszenierung jederzeit im Vordergrund steht. Johannes von Ehren rät zu Gefäßen aus Fiberglas: „Das matte Finish des Materials sieht edel und elegant aus. Es ist zudem wetter- und vor allem frostfest und daher bestens für den Außeneinsatz geeignet – Die perfekte Verbindung von Funktion und Design.“ Allerdings ist es wichtig, die Erde in Pflanzgefäßen regelmäßig auszutauschen. Gute Erde verfügt über eine stabile Struktur, durch die eine gute Aufnahme von Wasser und Luft gewährleistet wird. Die relativ geringe Bodenmasse, in der Kübelpflanzen wachsen, kann nur über begrenzte Zeit Nährstoffe liefern.

3. Deko: Es werde Licht

Windlichter zaubern Gemütlichkeit in den Garten oder auf den Balkon für Geselligkeit bei Kerzenschein. Der Experte Johannes von Ehren empfiehlt schlichte und moderne Modelle, die Sommerabende erleuchten und ebenso draußen überwintern können, um auch in der kalten Jahreszeit einen schönen Lichtschein zu verbreiten.

4. Wasserspiele: Quelle der Erholung im Garten

„Ein Brunnen oder kleines Wasserspiel bringt Frische und Lebendigkeit auf Terrasse oder Balkon. Der Anblick und das leise Plätschern von fließendem Wasser wirken wahre Wunder gegen den Stress im Alltag“, sagt Johannes von Ehren.

5. Bäume: Eyecatcher

„Es sollte immer mindestens einen Hingucker geben, der mit Licht inszeniert zu jeder Jahreszeit Freude bereitet“, empfiehlt Johannes von Ehren. Dies kann ein besonderer Baum wie ein toll geschnittener Großbonsai oder eine Kopfweide sein. Dabei ist es im Frühling wichtig, sogenannte Auslichtungs- und Pflegeschnitte an Bäumen vorzunehmen. Dabei werden die kranken, toten oder beschädigten Äste entfernt. So bekommen die starken Leitäste die Möglichkeit, sich ungestört zu entwickeln.

6. Ab ins Beet: Böden optimal vorbereiten

Insbesondere schwere Böden (ton- oder lehmhaltig) sollten erfolgsorientierte Gartenliebhaber mit Grubber und Sauzahn auflockern. „Die Mikroorganismen gelangen so in höhere Erdschichten und die Temperatur steigt“, so der Experte. Dadurch wird eine Austrocknung der empfindlichen Saatkörner verhindert, weil ihr Bodenkontakt hergestellt wird.



7. Düngen: Den Garten zum Leben erwecken

Sinnvoll ist es, die Beete mit Rindenmulch zu bedecken. „Niedrige Stauden, Wildgehölze und Hecken benötigen etwa drei Liter Kompost pro Quadratmeter“, sagt Johannes von Ehren. Dieser versorgt sie mit Nährstoffen und Spurenelementen. Wer keinen eigenen Kompost hat, streut circa 100g Bodenaktivator. Dieser enthält neben Stickstoff auch Tonmehl, Gesteinsmehl und Algenkalk. Dadurch wird das Bodenleben aktiviert und das biologische Gleichgewicht gefördert.

8. Setzen: Mit Farbe in Frühlingsstimmung

Bevor man mit dem Setzen beginnt, sollte man erst einmal herausfinden, welche Pflanzen den Winter überlebt haben. Dabei empfiehlt der Experte genau hinzusehen: „Bambus etwa rollt sich bei Frost ein und wird leicht für tot gehalten.“ Frühblüher wie Stiefmütterchen, Narzissen, Iris, Tulpen oder Krokusse können schon mit den ersten warmen Tagen am Beginn des Jahres gepflanzt werden und sorgen für Frühlingsgefühle. Nach dem Setzen sollten Stauden abgedeckt werden (z.B. mit einem Jutetuch).

9. Pflanzen: Rot ist Trumpf

„In diesem Jahr sind vor allem rotlaubige Pflanzen gefragt. Der absolute Klassiker ist der Japanische Zierahorn. Seine leuchtend roten Blätter bringen asiatisches Flair in jeden Garten und setzen einen tollen Farbakzent“, sagt Johannes von Ehren. Auch Holunder und Perückenstrauch sorgen mit ihrem roten Laub ganzjährig für Highlights im Grünen.

10. Frühjahrsputz: Auch im Garten ein Muss

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Garten ist der Frühjahrsputz unumgänglich. Dabei sollten Terrassenböden, Gartenwege sowie alle Möbel gereinigt und mit Pflege richtig behandelt werden. Johannes von Ehren empfiehlt außerdem: „Unerwünschte Gäste im Garten, wie Schnecken oder Unkraut, sollte man im Frühjahr nicht ignorieren. Wer sich schon früh darum kümmert, wird sich im Laufe des Jahres viel Arbeit ersparen.“

Quelle:

Beil² – Die PR-Strategen GmbH

 






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