CPSV Volleys setzen zum Endspurt an

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Die Chemnitzer Zweitliga-Volleyballerinnen starten am kommenden Samstag mit einem Heimspiel in die heiße Schlussphase der Saison. Zu Gast in der Halle an der Forststraße ist das SWE Volley-Team aus Erfurt.

Im Ostderby haben die Chemnitzerinnen noch eine Rechnung mit dem Volley-Team offen. Ohne Zuspielerinnen reiste der CPSV im November in die Landeshauptstadt Thüringens. Sowohl Walkenhorst als auch Häyrynen mussten verletzt passen. Dem Umstand geschuldet gelangten die Erfurterinnen so zu leicht verdienten drei Punkten, auch wenn es ihnen die Chemnitzer Volleys im zweiten Satz nicht gerade einfach machten (25:23).

„Wir haben uns im Hinspiel trotz der Widrigkeiten teuer verkauft. Ohne etatmäßigen Zuspieler kann man einfach nicht mehr erwarten. Das ist in etwa so, als ob man 90 Minuten ohne Torwart Fußball spielt“, sagt der zu Saisonende scheidende Chemnitzer Trainer Niklas Peisl. Dieser hatte vor gut einer Woche seinen Wechsel zum VC Dresden erklärt. Peisl übernimmt dort die hauptamtliche Leitung des Jugendleistungszentrums. Bevor es jedoch soweit ist, wollen er und das Team noch einmal angreifen: „Mein Ziel und das der Mannschaft ist noch immer ein Podestplatz in Liga zwei.“

Berechtigte Hoffnung auf eben solchen machen sich auch die Gäste aus Erfurt. Nach Startschwierigkeiten in die Saison, hat sich die sehr junge Mannschaft um Trainer Heiko Herzberg mittlerweile zu einem starken Gegner entwickelt und rangiert daher auch nicht zu Unrecht vor den Volleys auf Rang drei. „Das wollen wir natürlich schnellstmöglich ändern“, gibt sich CPSV-Trainer Peisl kämpferisch. Ein Sieg im vorletzten Heimspiel der Saison ist Pflicht, will man den angestrebten dritten Platz noch erreichen.

Nicht an Bord ist aller Voraussicht nach die weiterhin verletzte Kapitänin der Volleys, Pia-Sabrina Walkenhorst. Dafür rückt „CPSV-Urgestein“ Josephine Brandt aus der Regionalliga-Mannschaft ins Bundesliga-Team auf. „Josi hat sich bereit erklärt, uns bis zum Saisonende zu unterstützen“, freut sich Mannschaftsleiter Stefan Baldauf über die spontane Bereitschaft der erfahrenen Spielerin, dem Team aus der Klemme zu helfen.



Erster Aufschlag im Sachsen/Thüringen-Duell ist am 15. März um 19 Uhr in der Chemnitzer Forstarena.

Quelle: CPSCV Volleys

 

 






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