Einsatz der Bundespolizei im Nationalpark Sächsische Schweiz

Polizei20

   Bad Schandau (ots) – Für viele Wanderfreunde und Gäste in der Sächsischen Schweiz ist der Nationalpark ein Ort für Erholung und Entspannung. Für eine tschechische Familie mit Kindern war der Nationalpark am Wochenende ein Labyrinth mit fast keinem Ausgang versehen.

   Über das Gemeinsame Zentrum der deutsch-tschechischen Polizei- und Zollzusammenarbeit Petrovice – Schwandorf ging am 08. März 2014 ein Mitfahndungsersuchen bei den Altenberger Fahndern ein. Eine Familie aus Tschechien war an diesem Tag mit ihren Kindern (3 Jahre und 9

Jahre) zur Wanderung im Grenzgebiet aufgebrochen. Aufgrund von nahender Dunkelheit und nicht ausreichender Ortskenntnisse hatten sie die Orientierung im Nationalpark der  Sächsische Schweiz, bei Hinterhermsdorf, verloren. Ein Familienmitglied setzte in den beginnenden Nachtstunden noch einen Notruf ab, der über das Gemeinsame Zentrum grenzüberschreitend gesteuert wurde.

   Den Beamten vom Bundespolizeirevier in Krippen war lediglich bekannt, dass die Familie sich auf einem Weg mit blauer Ausschilderung befindet. Die Beamten der Bundespolizei veranlassten schon einen Einsatz mittels Polizeihubschrauber nach den vermissten Personen zu suchen. Bevor das „fliegende Auge“ zum Einsatz kam, traf die Erfolgsmeldung, in der Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion Altenberg, ein. „Alle Personen wurden gesund an einer Bushaltestelle bei Hinterhermsdorf angetroffen“.



   Die Familie wurde in der Nacht von den tschechischen Behörden in Hrensko wohlbehalten übernommen. Dieser nicht alltägliche Einsatz fand jetzt seinen erfolgreichen Abschluss, und alle Einsatzkräfte waren sichtlich erleichtert über das Auffinden der Familie.

Quelle: Bundespolizei

 

 






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