Einschleusung in den Morgenstunden unterbunden

Polizei

Pirna (ots) – Während einer Personenüberprüfung am 05. März 2014 in der Nähe von Pirna nahmen die Beamten ein verdächtiges Fahrzeug in ihrem Blickwinkel wahr. Im Ergebnis der Verfolgung konnte ein Fiat, mit ungarischer Zulassung, sowie bereits flüchtige Personen festgestellt werden. Der Fiat konnte durch die Einsatzkräfte gestoppt werden. Weitere Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen sich den Flüchtigen an und stellten sie.

 

 

 

Der Fahrer, ein Belgier (35 Jahre), konnte sich legitimieren, aber die anderen Männer und Frauen nicht. Die Altenberger Ermittler gingen erneut an den Start, wie in der letzten Woche bei einer anderen Schleusungshandlung. Bei der Fahrzeugdurchsuchung hatten die Ermittler Beweismittel aufgefunden, welches mit einem Puzzlespiel vergleichbar ist. Für die Kriminaltechniker bestand jetzt die Herausforderung davon Bilder zu fertigen und in die Beweisführung zu geben.

 

 

 



Im Rahmen der strafprozessualen Ermittlungen wurde bekannt, dass sie aus Ghana, Guinea, Kamerun, Togo, Sierra Leone und Äthiopien sind. Alle 10 Personen konnten keine Dokumente vorweisen, welches sie berechtigt nach Deutschland einzureisen. Der belgische Fahrer musste eine erhebliche Sicherheitsleistung von 1.500 Euro hinterlegen und durfte nach Prüfung der Gesamtumstände den Polizeigewahrsam verlassen.

 

 

 

Die Bundespolizei betreibt die Zurückschiebung der Personen in das Ursprungsland nach Ungarn. Zwei geschleuste Jugendliche wurden in die Obhut des Kinder-und Notdienst übergeben.

Quelle: Bundespolizei

 

 






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