Eispiraten mit herber Niederlage

Eispiraten Crimmitschau

Eispiraten Crimmitschau

Westsachsen werden von Dresden mit 7 zu 2 nach Hause geschickt

Die Eispiraten Crimmitschau müssen eine herbe Niederlage verkraften. Bei den Dresdner Eislöwen unterlagen die Westsachsen am Ende deutlich mit 7 zu 2. Noch zu Beginn der Partie hatte alles nach einem engen Match ausgesehen, so gingen die Crimmitschauer sogar zwei Mal in Führung. Ab Mitte
der Partie übernahmen die Hausherren dann aber klar das Geschehen und dominierten phasenweise nach Belieben, womit der Sieg, wenn auch nicht in der Höhe, verdient war.

Engagierter und guter Auftakt der Eispiraten. Von Beginn an entwickelten die Westsachsen Druck auf das Dresdner Tor. Die logische Folge war der Führungstreffer, den Dominic Walsh in der 5. Spielminute erzielen kann. Der Angreifer kann einen Abpraller unter die Latte zirkeln. Quasi im Gegenzug gelingt den Eislöwen aber der Ausgleich. Auch die Gastgeber treffen nach Verwirrung in der Abwehr und
verwandeln eine Nachschusschance. Nach dem 1 zu 1 erkämpfen sich beide Teams weitere Einschusschancen, lassen diese aber aus. Somit ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Kabine.

Im Mitteldrittel sind es erneut die Eispiraten, die durch André Schietzold erneut die Führung markieren können. Der Crimmitschauer zieht von der blauen Linie ab und der Puck findet, abgefälscht von einem Dresdner, den Weg ins Netz. Anstatt die Führung clever zu verwalten, gelingt den Eislöwen erneut postwendend der Ausgleich. 25 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt absolviert. Nur knapp 2 Minuten später sorgt eine Nachlässigkeit in der Eispiraten-Abwehr für die nächste Chance der Gastgeber, die diese dankend annehmen und durch das Tor zum 3 zu 2 erstmals die Führung übernehmen. Von nun an agieren die Westsachsen zu nachlässig und eröffnen den Eislöwen damit zu viele Möglichkeiten. Eine davon nutzen die Dresdner in der 36. Minute zum zwischenzeitlichen 4 zu 2. Der Schlussabschnitt läuft über weite Phasen an den Crimmitschauern vorbei. Zu viele Abspielfehler öffnen Dresden Tür und Tor, die ihre Chancen nicht nur dankend annehmen sondern auch noch eiskalt verwandeln. So kommen die Eislöwen zu weiteren 3 Treffern und schrauben das Ergebnis am Ende auf 7 zu 2 nach oben. Bitter für die Crimmitschauer Fans und auch Keeper Sebastian Albrecht, der durch seinen Einsatz wieder mehr Spielpraxis vor der bevorstehenden PlayDown Runde sammeln sollte. Er war aber bei einigen Treffen machtlos, da es seine Vorderleute ihren Gegenspielern zu einfach machten. Bereits morgen können die Eispiraten eine Reaktion zeigen. Dann empfangen sie die Ravensburg Towerstars im Sahnpark.



Ergebnis: 7:2 (1:1,3:1,3:0)

Torschützen:
1:0 Dominic Walsh (ohne Assist) 4:58
1:1 Lukas Slavetinsky (Arturs Kruminsch, Carsten Gosdeck) 5:51
1:2 André Schietzold (ohne Assist) 24:12
2:2 Arturs Kruminsch (Max Prommersberger, Lukas Slavetinsky) 24:48
3:2 Carsten Gosdeck (Arturs Kruminsch, Lukas Slavetinsky) 26:03
4:2 Sami Kaartinen (Tomi Pöllänen, David Hajek) 35:50
5:2 Thomas (FL) Supis (Bruce Becker) 41:48
6:2 David Hajek (Überzahl-Tor) (Carsten Gosdeck, Lukas Slavetinsky) 50:53
7:2 Bruce Becker (Patrick Cullen, Vincent (FL) Schlenker)54:47

Zuschauer: 4.175

Quelle: Eispiraten Crimmitschau






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