Mord verjährt nicht

Zwei  Verletzte bei Unfall in Mülsen St. Jacob

Großröhrsdorf, Waldgebiet Massenei

26.02.1994

Vor beinahe genau zwanzig Jahren wurde in Großröhrsdorf die damals 20-jährige Anke Hübschmann Opfer eines Tötungsverbrechens. Der Täter konnte bis heute unerkannt bleiben und lebt möglicherweise unter uns. Die Polizei setzt unverändert alles daran, auch nach so langer Zeit den Fall aufzuklären.

Anke Hübschmann hatte in der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1994 eine Tanzveranstaltung in Bretnig besucht. Kurz nach Mitternacht machte sie sich offenbar allein auf den Weg nach Großröhrsdorf. Ihr Ziel war eine Spielothek. Dort kam sie jedoch nie an. Im Rahmen einer groß angelegten polizeilichen Suche wurde die Leiche von Anke Hübschmann am 23. März 1994 im Waldgebiet Massenei, unweit der Stadt Großröhrsdorf, gefunden. Untersuchungen ergaben, dass sie Opfer einer Straftat wurde.

Vielleicht erinnern sich mögliche Zeugen an Dinge, die sie bisher für unbedeutend gehalten haben, jetzt aber in einen Zusammenhang bringen können. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Mörder im Nachhinein über seine Tat mit jemandem gesprochen hat.



Die Polizei bittet diese Zeugen, ihr Wissen nicht für sich zu behalten. Wenden Sie sich an die Polizei, möglicherweise ist jedes noch so kleine Detail ein wichtiger Tipp. Ihre Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz auch telefonisch unter 03581 468-224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)

Mit der Bitte um Beachtung: aus rechtlichen Gründen ist eine Verwendung des Fotos im Internet leider nicht möglich

Quelle: PD Görlitz

 

 






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