Polizei Direktion Dresden: Informationen 14.02.2014

Polizei09

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz

Die Versammlungen im Zusammenhang mit dem 13. Februar 2014 verliefen friedlich.

Die Polizei sicherte das Versammlungsgeschehen an den vergangenen beiden Tagen mit 26 Hundertschaften ab. Die meisten Einsatzkräfte waren ab Donnerstagmittag im Stadtgebiet präsent. Dabei wurden die sächsischen Beamten (acht Hundertschaften) von Kollegen aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und der Bundespolizei unterstützt.

Nachdem der Veranstalter der Kundgebung des „Aktionsbündnis Gegen das Vergessen“ gestern Abend seine heutige Kundgebung abgemeldet hatte, wurden gestern Abend bereits 12 Hundertschaften zu ihren Heimatdienststellen entlassen.

Versammlungsgeschehen

Gegen 14.30 Uhr startete die Versammlung „Täterspuren“ am Schützenplatz mit knapp 2.000 Teilnehmern. Der Demonstrationszug setzte sich kurz darauf in Bewegung und führte über die Könneritzstraße, den Freiberger Platz, weiter zur Ammonstraße und die Schweizer Straße bis hin zum Friedrich-List-Platz.

Die Versammlung des Studentenrats der TU Dresden startete am Münchner Platz gegen 17.00 Uhr mit 300 Personen. Am Hauptbahnhof vereinten sich die Versammlungsteilnehmer mit den Teilnehmern des Mahngangs „Täterspuren“. Die Begleiter beider Veranstaltungen begaben sich anschließend zur Menschenkette. Beide Versammlungen liefen störungsfrei.

Zur offiziellen Kranzniederlegung am Heidefriedhof fanden sich zahlreiche Vertreter der Sächsischen Staatsregierung sowie der Landeshauptstadt ein. Die Veranstaltung verlief ohne Vorkommnisse und wurde von ca. 400 Personen besucht.



Auch dieses Jahr schlossen sich wieder etwa 11.000 Personen zu einer Menschenkette um die Altstadt Dresdens zusammen. Ab 18.00 Uhr umschlossen die Teilnehmer den historischen Stadtkern.

Besonderheiten

Gegen 16.30 Uhr kam es am Postplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen rund 200 Personen des linken Spektrums und einigen aus dem rechten Lager. Polizeibeamte trennten die Parteien und stellten von 25 Beteiligten die Personalien fest.

Verkehrseinschränkungen

Zum Schutz der verschiedenen Versammlungen und Veranstaltungen, sperrte die Polizei in der Wilsdruffer Vorstadt, Südvorstadt und Seevorstadt Straßenabschnitte. Dadurch kam es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen. Ebenso führte die An- und Abreise der Teilnehmer zur Menschenkette zu kurzzeitigen Einschränkungen im Fahrverkehr.

Resonanz Informationsangebote

Das Kontakttelefon der Dresdner Polizei wurde am heutigen Tag von 85 Bürgern genutzt. Weiterhin beantworteten die Beamten 15 Mails insbesondere Fragen zu Verkehrseinschränkungen. (ml)


Quelle: PD Dresden






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