CPSV Volleys holen einen Punkt im Sachsenderby

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CPSV Volleys holen einen Punkt im Sachsenderby

Vor über 450 Zuschauern erkämpften sich die CPSV Volleys in der zweiten Bundesliga trotz 2:3-Niederlage einen Zähler gegen den VV Grimma (25:22, 26:24, 15:25, 23:25, 9:15). Es war die erste Saisonniederlage in eigener Halle.

Eine derart ausverkaufte Halle hatten die Volleys in dieser Saison erst einmal erlebt. Es war das DVV-Pokal-Achtelfinale gegen Erstligist Vilsbiburg. Doch ein Derby gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um die Plätze hat seinen ganz eigenen Reiz. So pilgerten am Samstagabend über 450 Zuschauer in die bisher noch nicht eingenommene Festung an der Forststraße. „Die Stimmung war erstklassig, ich hatte Angst, dass uns das Hallendach wegfliegt“, freute sich Mannschaftsleiter Stefan Baldauf über den Andrang.

Entsprechend nervös begann das Prestige-Duell. Ein Fehler hier, ein Fehler da, ein Punkt hier und ein Punkt dort. Zwar fingen sich die Gäste schneller und konnten durch überzeugende Aktionen in Führung gehen, am Ende des ersten Durchgangs setzten sich die Hausherrinnen aber mit viel Kampfgeist durch und holten den Satz mit 25:22.

Auch in den zweiten Spielabschnitt starteten die Gäste besser. Vor allem mit starken Aufschlägen wussten sie zu überzeugen und die Chemnitzer Annahme unter Druck zu setzen. Erst zum Ende des Durchgangs zeigten die Muldestädterinnen Nerven und ließen Punkte für Chemnitz zu. Geschenke nahmen die Gastgeberinnen gern an und übernahmen so die Führung die sie bis zum Schluss verteidigten (26:24).

Nach einer zehnminütigen Pause, in der die CPSV-Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2013 geehrt wurden, kamen die Grimmaer Damen munterer aus der Kabine zurück auf das Spielfeld. Während Chemnitz zusehends den Faden verlor, spielten sich die Gäste in einen Rausch und zogen uneinholbar von Dannen. „Wir waren einfach nicht mehr im Spiel. Unser sonst recht guter Block war gegen Grimma einfach nicht existent“, resümierte CPSV-Trainer Niklas Peisl. Das nutzten die Herausforderinnen gnadenlos aus, zogen ihr komplettes Spiel über schnelle Angriffe durch die Mitte auf und verkürzten auf 2:1 nach Sätzen.

Die Akzente im vierten Spielabschnitt setzten zunächst wieder die Randleipzigerinnen, die sich mit einem 1:7-Lauf in Führung spielten. Durch eine Aufschlagserie von Monique Sohr konnten die Volleys im weiteren Verlauf jedoch verkürzen und mit 21:19 selbst in Führung gehen. Das schnelle Spiel von Grimma und Unkonzentriertheit auf Chemnitzer Seite brachte den schon in greifbarer Nähe liegenden Sieg wieder in weite Ferne. Mit 23:25 verloren die Volleys den vierten Spielabschnitt und damit drei mögliche Punkte.



Nun ging es darum, zumindest die weiße Heimweste zu bewahren und sich zwei Tabellenpunkte zu sichern. Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel im Tiebreak, setzten sich die Gäste aus Grimma noch vor dem Seitenwechsel mit einem entscheidenden Vorsprung ab. Diesen sollten die Volleys trotz leidenschaftlich anfeuerndem Publikum nicht mehr egalisieren können. Mit 9:15 mussten sie sich im fünften Satz geschlagen geben.

Ihren fünften Tabellenrang und den Anschluss an die Medaillenplätze haben sie jedoch noch nicht verloren. Mit nur einem Sieg Rückstand auf den dritten Platz bleiben Walkenhorst und Co. in Schlagdistanz.

Nach einer kleinen Spielpause treten die CPSV Volleys am 22. Februar erneut in eigener Halle an. Gegner ist die Erstligareserve von Allianz MTV Stuttgart. Das Hinspiel verloren die Chemnitzerinnen nach 2:1-Satzführung noch im Tiebreak (20:25, 26:24, 17:25, 26:24, 20:18). „Hier haben wir noch eine Rechnung offen“, weist Coach Peisl auf die Revanche hin.

Für Chemnitz spielten: Aischmann, Espig, Franke, Häyrynen, Herklotz, Jüttner, Kemter-Esser, Riester, Sahlmann, Mandy Sohr, Monique Sohr, Walkenhorst

 Quelle: CPSCV Volleys

 

 






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