Landeshauptstadt und Polizeidirektion Dresden informieren über Einschränkungen am 13. Februar 2014

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Die Dresdner Polizei führt am 13. Februar einen Großeinsatz durch. Nach bisherigen Planungen werden vor allem die Stadtteile „Innere Altstadt“, „Südvorstadt“, „Friedrichstadt“ und „Seevorstadt“ wegen umfangreichem Demonstrationsgeschehen von dem Polizeieinsatz betroffen sein. In diesem sogenannten „Kerneinsatzbereich“ wird es die meisten Absperrungen, Kontrollen und Einschränkungen geben.
Darüber hinaus wird es ab dem Nachmittag weitere Sperrungen in der Dresdner Innenstadt geben. Teilnehmer an der Menschenkette und anderen Veranstaltungen werden gebeten etwas mehr Fahrzeit einzuplanen. Beispielsweise wird der Fahrverkehr in der Innenstadt während der Dresdner Menschenkette zwischen 18.00 Uhr und 18.15 Uhr kurzzeitig zum Erliegen kommen. Über weitere Veranstaltungen können sich Interessierte auf www.13februar.dresden.de informieren.
Die vergangenen Jahre haben auch gezeigt, dass eine abschließende Prognose von möglichen Schwerpunktorten des Polizeieinsatzes im Vorfeld nicht möglich ist. Insbesondere, weil der Verlauf von spontanen Protesten zeitlich oder örtlich nicht vorhersehbar ist.
Etwa 100 Polizeibeamte werden am 13. Februar für die Regulierung des Verkehrsaufkommens eingesetzt. Durch möglichst kurzzeitige Sperrungen sollen sie die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich halten.

Polizeieinsatz am 13. Februar 2014

Polizeipräsident Dieter Kroll: „Der 13. Februar in Dresden bleibt für die Polizei spannend. Die Versammlungslage wird erst nach einer richterlichen Entscheidung tatsächlich überschaubar. Letztlich werden wir dieser Entscheidung zu folgen haben. Bis dahin bereiten wir mehrere Alternativen
vor.“

Erstmals Sächsische „Kommunikationsteams“ im Einsatz

Die Polizei setzt am 13. Februar erneut „Kommunikationsteams“ ein. Durch ihre ständige Gesprächsbereitschaft wollen die Beamten Konflikten vorbeugen und dadurch letztlich deeskalierend wirken. In diesem Jahr kommen erstmalig auch Sächsische Kommunikationsteams zum Einsatz. Die ca. 25 Beamten (davon elf aus der Polizeidirektion Dresden) haben nach Durchlaufen eines Auswahlverfahrens im Januar eine einwöchige Ausbildung absolviert. Diese beinhaltete neben Grundlagenlagenwissen zur Kommunikation auch Deeskalationsstrategien sowie Möglichkeiten des Konfliktmanagement bei Großveranstaltung.
In den „Kommunikationsteams“ werden Polizeibeamte aus den verschiedensten Dienstbereichen eingesetzt. Sie üben die Tätigkeit zusätzlich zu ihrem regulären Dienst aus. Unterstützung erhalten die Sächsischen Teams von Kollegen aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg.

Bundesweite Unterstützung bei Einsatzbewältigung

Der Einsatz der Dresdner Polizei beginnt am 12. Februar und dauert bis in den Morgen des 14. Februars an. In diesem Zeitraum werden insgesamt 28 Hundertschaften verschiedene Aufgaben wahrnehmen.

Polizeipräsident Dieter Kroll: „Ich hatte gehofft, dass wir in diesem Jahr die Zahl unsere eingesetzten Kollegen spürbar verringern können. Dieser Wunsch hat sich zerschlagen, als sich abzeichnete, dass wir erst kurzfristig eine gerichtliche Entscheidung zur tatsächlichen Versammlungslage bekommen werden. Denn das bedeutet: Wir müssen uns auf unterschiedliche Szenarien vorbereiten. Eine Kräftereduzierung war damit vom Tisch.“
Die meisten Einsatzkräfte werden ab Donnerstagmittag im Stadtgebiet präsent sein. Dabei werden die sächsischen Beamten (acht Hundertschaften) von Kollegen aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und der Bundespolizei unterstützt.



Sperrungen im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz

Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz werden unter anderem folgende Straßen und Parkplätze für den Fahrverkehr gesperrt:
Parkplätze: Schießgasse, Reitbahnstraße, Sarrasanistraße, Pirnaischer Platz, Parkfläche vor dem Bahnhof-Mitte
Straßen: Bayrische Straße, Petrikirchstraße und die Roquettestraße (zwischen Ockerwitzer Straße und Mobschatzer Straße)
Einschränkungen werden auf der Homepage der sächsischen Polizei aktualisiert Am Einsatztag informiert die Polizei über einen Liveticker auf der Homepage der Polizeidirektion Dresden zu aktuellen Einschränkungen. Man erreicht die Seite über einen zentralen Link auf www.polizei.sachsen.de.

Kontakttelefon und Mailadresse werden eingerichtet

Im Verlaufe des 13. Februars 2014 finden in Dresden zahlreiche Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen statt. Damit einhergehende Absperrungen werden teilweise zu erheblichen Einschränkungen für viele Dresdnerinnen und Dresdner führen.

Die Dresdner Polizei ist sich des hohen Informationsbedarfs bewusst. Bereits im Vorfeld des Einsatzes, ab kommenden Montag, erhalten Interessierte Hinweise an einem Kontakttelefon. Zusätzlich können auch über eine Mailadresse der Dresdner Polizei Informationen erfragt werden.

Das Kontakttelefon ist zu folgenden Zeiten besetzt: 10. Februar 2014, in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 11. Februar 2014, in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 12. Februar 2014, in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 13. Februar 2014, in der Zeit von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr Kontakttelefon: (0351) 483-3000 Mailadresse: 13.februar@polizei.sachsen.de

Liveticker am Einsatztag Am Einsatztag erhalten Interessierte zudem Informationen auf der Homepage der Sächsischen Polizei (www.polizei.sachsen.de) . Wie im Vorjahr wird die Dresdner Polizei ihren Einsatz dort mit einem Liveticker begleiten.

Quelle: PD Dresden






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