Drogenrazzia in Freiberg

DSC_0058Am Donnerstagnachmittag kam es zu einer Drogenrazzia am Obermarkt in Freiberg. Unter anderem wurden Akten der Zielperson beschlagnahmt.

Info der PD Chemnitz dazu:

Revierbereich Freiberg

Freiberg – Razzia und Wohnungsdurchsuchungen gegen Drogenkriminalität

(Ki) Beamte des Polizeireviers Freibergs haben mit Unterstützung von Chemnitzer Kollegen am Donnerstagmittag eine Razzia in einem Backwaren- und Imbissgeschäft in der Freiberger Innenstadt am Obermarkt durchgeführt.

Dabei überprüften die Beamten bis gegen 17 Uhr die Identität von ca. 40 Personen und durchsuchten zum Teil auch deren mitgeführte Sachen. Die Ermittler stellten geringe Mengen Betäubungsmittel sicher und leiteten zwei Verfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Außerdem wurde ein verbotenes Messer sichergestellt, was eine Anzeige nach dem Waffengesetz nach sich zog.
Zwei überprüfte Personen wurden polizeilich gesucht. Gegen einen der beiden, einen 19-Jährigen, lag ein Haftbefehl wegen besonders schweren Diebstahls vor. Der Mann wird am heutigen Freitag dem Haftrichter vorgeführt.
Der Razzia folgten auf Grundlage bereits im Vorfeld auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz erlassener richterlicher Beschlüsse acht Wohnungsdurchsuchungen in Freiberg. Hierbei fanden die Ermittler weitere geringe Mengen illegaler Drogen. Außerdem wurden ein Fahrrad und hochwertige Brillen sichergestellt. Bei diesen Sachen handelt es sich um Diebesgut, das bereits anderen Straftaten zugeordnet werden konnte.



Gegen 19 Uhr waren die Durchsuchungen abgeschlossen. An dem Einsatz waren insgesamt ca. 40 Polizistinnen und Polizisten beteiligt. Die Ergebnisse der Razzia und der Durchsuchungen werden ausgewertet und haben weitere Ermittlungen zur Folge, die noch andauern.

Hintergrund der Aktion: Die Polizei hatte durch eigene Beobachtungen sowie Ermittlungen im Zusammenhang mit anderen Straftaten, aber auch durch Bürgerhinweise Erkenntnisse erlangt, dass die Räume des Backwarengeschäfts von Gästen für den Verkauf und Erwerb von Betäubungsmitteln genutzt werden.

Gegenüber den Einsatzkräften reagierten betroffene Kunden sowie Bürgerinnen und Bürger von Freiberg mit Verständnis und bewerteten die Aktion als positiv für das Sicherheitsgefühl in der Stadt.

Die Bergstadt ist vergleichsweise nur gering mit Kriminalität belastet. So ist die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, nicht einmal halb so hoch wie in den großen sächsischen Städten.

Quelle: Tom Wunderlich






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