5. Wolfstag im Tierpark Hirschfeld findet statt

Wolfstag

(Hirschfeld) Für Sonntag, den 16. Februar 2014, lädt der Tierpark Hirschfeld zum fünften Wolfstag ein.

Aufgrund des großen Interesses an sachlichen Informationen zum Wolf in Sachsen fanden bereits in den vergangenen vier Jahren vom Tierpark Hirschfeld gemeinsam mit der Naturschutzbehörde des Landratsamtes Zwickau ausgestaltete Thementage zur Tierart Wolf statt.

Beginn ist 10 Uhr mit dem „Tierpfleger-Treff“ am Wolfsgehege im „Bärenland“. Die „Hirschfelder“ Wölfe werden gefüttert und die Besucher können den Tierpfleger befragen. Die sonst nicht zugänglichen Innenstallungen der Bären und Wölfe dürfen besichtigt werden.

Ab 11 Uhr referiert  in der Gaststätte Bärenschenke der für die Umsetzung des sächsischen Managementplanes im Landkreis Zwickau zuständigen Mitarbeiters der Unteren Naturschutzbehörde zum Thema: „Wölfe – auch im Landkreis Zwickau?“. In dem Vortrag wird es um die Biologie des Wolfes inkl. seines spannenden Sozialverhaltens, seiner Ausbreitung in Sachsen, aber auch um Maßnahmen zur Vermeidung von Nutztierschäden bei seiner weiteren Ausbreitung gehen.

Im Blockhaus des Tierparks kann außerdem eine Ausstellung zum Thema Wolf besichtigt werden.

Ein Kinderprogramm schließt sich am Nachmittag an.

Über viele interessierte Besucher würden sich die Mitarbeiter des Tierparks und der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Zwickau freuen.



Die Vertreter der Medien sind ebenso herzlich eingeladen.

Der europäische Grauwolf gehört in Europa zu den in ihrem Bestand gefährdeten Säugetierarten. Er ist deshalb europaweit streng geschützt.

Für die mögliche Wiederbesiedlung Deutschlands durch den Wolf besitzt Sachsen eine besondere Bedeutung. Nachdem der Wolf bis auf wenige Zuwanderer aus dem osteuropäischen Raum etwa seit 150 Jahren in Deutschland als ausgestorben galt, siedelte er sich Ende des 20. Jahrhunderts wieder in der Oberlausitz an. Wie zu erwarten war, lief die Ausbreitung des Wolfes in diesem Gebiet nicht ohne Konflikte ab. Der Freistaat Sachsen hatte sich deshalb zur Erarbeitung eines Wolfsmanagementplanes entschlossen, mit dessen Hilfe ein möglichst konfliktfreies Nebeneinander von Menschen und Wölfen erreicht werden soll. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Aufklärung und Information zu dieser heimischen Wildtierart.

Gegenwärtig leben 14 Wolfsfamilien oder -paare in Sachsen und Südbrandenburg.

 Quelle: Landkreis Zwickau Foto: Ralph Frank

 






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