Polizeieinsatz in Leipzig-Schönefeld

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Am Montag, dem 3. Februar 2014 fanden im Stadtteil Leipzig-Schönefeld drei Kundgebungen statt. Die Interessengemeinschaft „Leipzig-Schönefeld“ meldete eine Versammlung unter dem Motto „Leipzig steht auf! Bürgerwille vor Minderheitenpolitik!“ an. Die Initiative „Refugees welcome“ meldete eine Gegenveranstaltung unter dem Motto: „ Gemeinsam solidarisch gegen Rassismus- Refugee welcome“ an und die „Willkommensinitiative Schönefeld“ führte eine Mahnwache durch, an der ca. 150 Personen teilnahmen. An der Veranstaltung der Interessengemeinschaft „Leipzig-Schönefeld“ nahmen ca. 80 Personen teil. Die Veranstaltung begann 19.00 Uhr und war gegen 20.15 Uhr beendet. An der Kundgebung der Initiative „Refugees welcome“ nahmen ca. 700 Personen teil. Der Großteil der Veranstaltungsteilnehmer verhielt sich kooperativ und friedlich. Ein kleiner Teil der Kundgebungsteilnehmer hatte aber gegen 19.00 Uhr die Kreuzung Löbauer Straße/Volksgartenstraße blockiert. Trotz mehrmaliger Aufforderung der Polizei über den Lautsprecherwagen, die Kreuzung wieder freizugeben, erfolgte dies nicht. Die Polizei sah sich veranlasst daraufhin die Kreuzung freizuräumen. Bei der Räumung kam es zu Rangeleien. Durch die Polizei wurden vier Anzeigen wegen Körperverletzungen gegen Kundgebungsteilnehmer aufgenommen und Identitätsfeststellungen durchgeführt. Entgegen anderslautenden Meldungen, wurde seitens der Polizei
kein Pfefferspray eingesetzt. Gegen 20.30 Uhr begann der Abmarsch der Veranstaltungsteilnehmer der Initiative „ Refugees welcome“. Die Veranstaltungen waren alle beendet. Die Polizeidirektion Leipzig war insgesamt mit 250 Beamten vor Ort. (Vo)

Quelle: PD Leipzig



 

 






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