Syrer versteckt sich hinter falscher Identität

Polizei22

In der  Nacht zum Freitag hielten Bundespolizisten auf der Autobahn bei Kodersdorf einen polnischen Mietwagen an. Der Mietwagen wurde von einem Ausländer gefahren, der sich mit einem deutschen Reiseausweis für Flüchtlinge sowie einem deutschen Führerschein auswies. Hätten die Beamten nun den beiden Dokumenten vertraut, hätte es sich bei dem Fahrer um einen türkischen Staatsangehörigen handeln müssen. Die Ordnungshüter vertrauten dagegen mehr ihrem Spürsinn und führten vor Ort eine erkennungsdienstliche Behandlung durch. Das Ergebnis überraschte sie anschließend doch ein wenig: ihnen war ein Syrer ins Netz gegangen, nach dem mehrere deutsche Behörden fahndeten. Unter anderem hatte der 20-Jährige noch eine Ersatzfreiheitsstrafe, zu der ihn das Amtsgericht Chemnitz verurteilt hatte, offen. Die Geldstrafe i.H.v.

180,00 EUR zahlte er – die Freiheit blieb ihm dennoch verwehrt. Gegen den jungen Mann war durch das Amtsgericht Borna Jugendarrest angeordnet worden.

   Vor der Übergabe an die Justizbeamten wurde Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, wegen des Verdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren sowie wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise erstattet.



Quelle: Bundespolizei

 

 






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