Volleys mit Punktgewinn beim Tabellenführer

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Mit einem Punkt im Gepäck kehrten die CPSV Volleys am Samstag vom Tabellenführer Sonthofen zurück nach Hause. In einem Achterbahn-Fünf-Satz-Spiel ließen die Chemnitzerinnen mögliche weitere zwei Punkte liegen, verloren am Ende mit 3:2 (22:25, 18:25, 25:17, 25:12, 15:11).

 

 

 

„Unser Spiel von Anfang bis Ende durchziehen“ war die Marschrichtung von CPSV-Coach Niklas Peisl. „Auch mal auswärts Stärke zeigen“ haben sie sich vorgenommen. Beim Tabellenführer aus Sonthofen legten die Chemnitzerinnen nach langer Anfahrt jedoch einen klassischen Fehlstart hin. Mit 0:6 sahen sie sich im ersten Satz im Hintertreffen, ehe der erste Zähler eingefahren werden konnte. „Von da an lief es“, sagt Peisl. Mit überzeugender Block- und Feldabwehr kämpften sich die Volleys Punkt um Punkt heran und erspielten sich sogar eine Führung von sechs Punkten. Den ersten Durchgang gewannen sie mit 25:22 – ein erstes Ausrufezeichen.

 

 

 

In den zweiten Spielabschnitt starteten Walkenhorst und Co. konzentrierter, ließen nur wenig zu und bearbeiteten den Gegner mit starken Angriffen, Aufschlägen und erfolgreichen Blocks. Eine schnell herausgespielte Führung von sieben Punkten verteidigten sie bis zum Satzende (25:18) – ein Punkt hatten die Volleys nun schon sicher.

 

 

 

In einer 10-Minuten-Pause wurden die Chemnitzerinnen dann noch einmal heiß gemacht und gewarnt, das Spiel jetzt nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sonthofen ist nicht umsonst Tabellenführer. So starteten die Volleys konzentriert und weiterhin überzeugend in den dritten Durchgang. Bis zum 12:8 für Chemnitz sah alles nach einem Durchmarsch für die Peisl-Truppe aus. „Dann unterliefen uns zahlreiche kleine Fehler und der Gegner konnte sich mehr und mehr auf unser Spiel einstellen“, sagt Anne Herklotz, Mittelblockerin der Volleys. Ihrem Team gelangen in diesem Satz nur noch fünf weitere Punkte (17:25).

 

 

 

Der in den vorangegangenen Spielabschnitten noch so starke Block wurde vom Gastgeber nun immer wieder überwunden. Zudem spielten die Sonthofer Damen zusehends variabler und zogen mit starker Angriffsleistung gnadenlos an Chemnitz vorbei. Mit 12:25 sicherten sie sich den Satzausgleich und retteten sich somit in den entscheidenden Tiebreak.

 

 



 

Diesen konnten die Chemnitzerinnen lang offen gestalten. Viele lange Ballwechsel und sehenswerte Aktionen ließen es dem Publikum nicht langweilig werden. „Wir hatten am Ende auch etwas Pech. Dazu noch ein Ass des Gegners hier und ein Annahmefehler dort, dann stand es auch schon 11:15 gegen uns“, ärgert sich Herklotz über die vergebenen zwei Tabellenpunkte.

 

 

 

„Ich bin insgesamt nicht unzufrieden. Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, wir holen einen Punkt und überzeugen so deutlich in den ersten beiden Sätzen, dann hätte ich ihm das nicht abgenommen. Ein bisschen Wehmut schwingt trotzdem mit. Hier war definitiv mehr drin“, sagt auch Volleys-Coach Peisl. Für seine Mannschaft geht es damit vorerst runter von Tabellenrang drei auf fünf. Den Anschluss an das korrigierte Saisonziel „Bronzemedaille“ haben die CPSV-Damen aber nicht verloren. Nur ein Punkt trennt sie von besagtem Treppchen.

 

 

 

Am kommenden Wochenende empfangen die zu Hause noch ungeschlagenen Volleys den aktuellen Inhaber jenen dritten Platzes, die Erstligareserve der Roten Raben aus Vilsbiburg.

 

 

 

Für Chemnitz spielten: Aischmann, Espig, Franke, Häyrynen, Herklotz, Kemter-Esser, Lange, Riester, Sahlmann, Mandy Sohr, Monique Sohr, Walkenhorst

 

Quelle: CPSV Volleys Chemnitz

 

 






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