erurteilter Geiselnehmer in die Republik Polen überstellt

Polizei10

Der am 11. Juli 2011 durch das Landgericht Görlitz zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilte Geiselnehmer wird den Rest seiner Freiheitsstrafe in der Republik Polen verbüßen.

Laut Urteil hat er sich am 10. November 2010 eines Mitgefangenen bemächtigt, indem er diesem ein mit einer 35 Millimeter herausstehenden Messingschraube präpariertes Einwegfeuerzeug an den Hals hielt, dies in der Absicht, seine Auslieferung in die Republik Polen zu verhindern. Der Mitgefangene befand sich fast sieben Stunden in der Gewalt des Verurteilten.

Am 8. Januar 2014 wurde der 36 Jahre alte polnische Staatsangehörige den polnischen Behörden übergeben.

Sein Ziel, die Strafvollstreckung in der Republik Polen zu vermeiden, hat er somit nicht erreicht.



Quelle: PD Görlitz

 

 






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