Volleys kehren ohne Punkte aus Offenburg zurück

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Die CPSV Volleys verloren am Samstagabend ihr Rückrundenauftaktmatch gegen den VC Offenburg überraschend deutlich mit 3:1 (23:25, 25:16, 25:20, 25:18). Vor über 300 Zuschauern mussten die Ersatzgeschwächten Volleys nach 105 Spielminuten die Segel streichen.

Ohne die beiden Zuspielerin Pia-Sabrina Walkenhorst und Eevi Häyrynen (erkrankt) und auch ohne Catharina Sahlmann (kurzfristig erkrankt) reisten die CPSV Volleys am Samstag nach Offenburg, um ihr erstes Spiel der Rückrunde zu bestreiten. Mit an Bord war auch Josephine Mai, die zuletzt in der Saison 2011/2012 für die Bundesligadamen auf dem Feld stand und aktuell in der Regionalliga die Bälle verteilt.

Die Begegnung begann verheißungsvoll. Stets in Führung liegend spielten sich die Damen um Aushilfs-Spielmacherin Mai in Richtung Satzgewinn. Doch bereits gegen Ende des ersten Durchgangs zeichnete sich ab, dass in Offenburg keine Geschenke verteilt werden. Ein komfortabler Fünf-Punkte-Vorsprung wurde mit 25:23 gerade noch ins Ziel gezittert.

Schon im zweiten Spielabschnitt trumpfte der Gastgeber auf und dominierte dank variablem Angriffsspiel das Spielgeschehen. Auch der sonst recht überzeugende Chemnitzer Block war löchrig wie Schweizer Käse. Mit einem deutlichen 16:25 glichen die Hausherrinnen binnen kürzester Zeit nach Sätzen aus.

Im weiteren Spielverlauf legten Baden-Württembergerinnen sogar noch eine Schippe drauf. Während die CPSV-Damen trotz ungewohnt variablem Spiel nur noch selten direkte Angriffspunkte erzielten, zog der VC Offenburg seinen Stiefel unbeirrt durch. Zwar brachte die Einwechslung von Anne Herklotz im vierten Satz noch einmal Schwung in die Partie, verhindern konnte sie die Niederlage jedoch auch nicht mehr. Mit 20:25 und 18:25 mussten sich die Chemnitzerinnen in Satz drei und vier geschlagen geben. „Gegen einen echt starken Gegner fanden wir nach dem ersten Satz zu keinem Zeitpunkt zurück in das Spiel. Die Gründe dafür müssen jetzt schnellst möglich analysiert werden, um bereits ab nächster Woche an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen zu können“, resümierte Co-Trainer Lutz Hoffmann das Spielgeschehen. Er vertrat an diesem Abend Cheftrainer Niklas Peisl. Einen guten Job konstatierte er Josephine Mai, die kurzfristig für die beiden Zuspielerinnen eingesprungen ist.

Unzufrieden ist auch Anne Herklotz. „Insgesamt können wir nicht zufrieden sein. Auf der einen Seite war Offenburg echt stark und hat wenig zugelassen. Auf der anderen Seite müssen wir uns aber den Vorwurf gefallen lassen, zu viel zugelassen zu haben und, das muss man so sagen, sowohl mental als auch physisch noch nicht in der Rückrunde angekommen sind. Wir müssen in der kommenden Trainingswoche einfach die Weihnachtsmüdigkeit aus den Knochen bekommen“, spart die Mittelblockerin nicht an deutlichen Worten. Die braucht es auch, um das Team wachzurütteln. Dass die Mannschaft mehr zu leisten im Stande ist, hat sie bereits mehrfach gezeigt.



Wiedergutmachung können die in dieser Saison in eigener Halle noch ungeschlagenen Volleys schon am kommenden Wochenende betreiben. Dann erwarten sie das Tabellenschlusslicht VfL Nürnberg. Die Fränkinnen konnten am Wochenende mit 3:2 gegen die TG Bad Soden ihren zweiten Saisonerfolg feiern.

Für Chemnitz spielten: Aischmann, Franke, Herklotz, Kemter-Esser, Mandy Sohr, Monique Sohr, Lange, Espig, Riester, Mai

 Quelle: CPSV Volleys Chemnitz

 

 






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