Mit 2,78 Promille 40 Tonnen gelenkt

Polizei

BAB 4, Dresden – Görlitz, Zufahrt Rastanlage Oberlausitz-Süd

07.01.2014, 18:08 Uhr

Ein 45-jähriger Berufskraftfahrer hat sich Dienstagabend unfreiwillig der Polizei gestellt. Er war mit einem Sattelzug auf der BAB 4 bei Salzenforst unweit der Rastanlage Oberlausitz-Süd liegengeblieben. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers Bautzen nahm sich des Sachverhaltes an. Schnell wurde klar, warum die Panne geschah. Der Mann war derart betrunken mit dem 40-Tonner unterwegs gewesen, dass er eine Warnleuchte im Armaturenbrett nicht mehr wahrnahm und wegen Spritmangels liegenblieb. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,78 Promille.

Für den 45-Jährigen waren eine Strafanzeige und Blutentnahme sowie der Entzug der Fahrerlaubnis die unmittelbare Folge. Damit einhergehend hat der Mann auch seine Arbeitsgrundlage zumindest vorläufig eingebüßt. Aber auch auf die Spedition kamen weitere Kosten zu: da der eigentliche Fahrer den Sattelzug natürlich unmöglich selbst weiterfahren konnte, nahm ein Abschleppunternehmen den Lkw an den Haken und schleppte ihn auf den nahen Rastplatz. Dort wurden Diesel nachgetankt und die Zuleitungen entlüftet. Erst als ein zusätzlicher Fahrer vor Ort war, konnte der Laster mitsamt seiner Ladung die Weiterreise antreten. Der betrunkene 45-Jährige bekam von alle dem nicht mehr viel mit. Er schlief seinen Rausch zu seinem eigenen Schutz in einem Gewahrsamsraum des Polizeireviers Bautzen aus und wurde am Mittwochmorgen von der Polizei über den Vorfall aufgeklärt. (tk)



 Quelle: PD Görlitz

 

 






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