Chemnitz Cup im Hallenfußball – Chemnitz Arena bleibt fest in Händen des CFC

_DSC01081Der Chemnitzer FC hat vor heimischer Kulisse auch den Chemnitz Cup im Hallenfußball 2014 gewonnen. In einem letztlich sogar recht einseitigen Finale setzten sich die „Himmelblauen“ gegen den FC Erzgebirge Aue mit 4:0 durch.

Nach den zum Teil hochdramatischen Vor- und Zwischenrundenspielen hatte sich sehr zur Freude der insgesamt 2.950 Fans dieses Traumfinale ergeben, so dass die Halle bis zum Schluss bis auf den letzten Platz gefüllt blieb.


Aus der Vorrundengruppe A gingen die „Veilchen“ als Staffelsieger hervor und trafen im ersten Halbfinale auf den FK Banik Most aus der zweiten tschechischen Liga. Dieses gewannen die Erzgebirger klar mit 4:0 Toren. Im zweiten Halbfinale standen sich der gastgebende Chemnitzer FC als Gruppensieger der zweiten Dreierstaffel und die vom gebürtigen Karl-Marx-Städter Rico Schmitt trainierten Kickers Offenbach gegenüber. Hierbei taten sich die bisher vierfachen Turniersieger allerdings etwas schwer, folgten den Auern nach Verlängerung und Neunmeterschießen letztendlich dennoch. Nachdem der CFC-Torwart Stefan Riederer zwei Offenbacher Granaten entschärft hatte, stand es kumuliert 6:4.

Im Spiel im Platz fünf behielt auch der VfB Auerbach über den polnischen Erstligisten Pogon Sczcecin die Oberhand, wenngleich man dazu anmerken muss, dass die Polen diese Form des Hallenfußballs gar nicht kannten und in ihrem Zwölferaufgebot sieben U23-Spieler mitkickten. Wie ein Betreuer aufklärte, spielt man in Polen in größeren Hallen auf normal großen Fußballfeldern und mit der üblichen Mannschaftstärke. 6:2 hieß es am Ende für die vom ehemaligen CFC-Mannschaftskapitän Andreas Richter gecoachten Auerbacher.

Bevor es zum großen Showdown kam, gewannen die Kickers aus Offenbach das kleine Finale um Platz drei mit 4:1 gegen den FK Banik Most, bei dem der 20-fache tschechische National- und Ex-Fortuna-Düsseldorf-Spieler Pavel Chaloupka in verantwortlicher Position an der Bande stand.

Im ewig jungen Duell zwischen dem Zweitligisten aus Aue und dem Chemnitzer FC aus der dritten Liga führten die Hausherren nach den ersten zehn Minuten mit 1:0 durch Anton Makarenko. Auch in Halbzeit zwei war der CFC mit mehreren Großchancen dem 2:0 näher als die Auer dem Ausgleich. Ronny Garbuschewski erhöhte schließlich auf 2:0. Nachdem Dominic Rau wegen groben Foulspiels drei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt und die „Lila-Weißen“ fortan mit einem Mann weniger auskommen mussten, war der fünfte Turniersieg der „Himmelblauen“ praktisch perfekt. Durch die weiteren Tore durch Maik Kegel und noch einmal Anton Makarenko hieß es am Ende 4:0.



„Natürlich wollten wir bei unserem Heimturnier wieder sehr erfolgreich sein und dieses möglichst auch gewinnen, aber wie ich im Vorfeld schon mehrfach gesagt habe, stand der Spaß im Vordergrund“, stellte der CFC-Coach Karsten Heine kurz nach dem Abpfiff noch einmal klar. Und weiter: „Nun haben wir gewonnen, da ist der Spaß automatisch gegeben. Die Mannschaft hat heute Hervorragendes geleistet und sich schließlich selbst belohnt. Nun müssen wir aber weiter nach vorn schauen und unseren Fokus wieder auf Draußen richten.“

Sehr zufrieden zeigte sich auch Michael Kynast, der Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH und damit Gastgeber der elften Ausgabe des Chemnitz Cup. Er sagte: „Mit der Zuschauerresonanz sind wir überaus zufrieden. Es war eine tolle Stimmung in der Halle, und dieses Finale – zumal mit diesem Ausgang – hätte man per Drehbuch auch nicht besser hinbekommen. Der Chemnitz Cup ist und bleibt eine feste Größe in unserem prall gefüllten Veranstaltungskalender.“

Wie üblich wurden am Ende, neben den strahlenden Turniersiegern, die besten Einzelakteure geehrt. So kürte das Wettkampfgericht Tino Divkovíc vom FK Banik Most als besten Torhüter und Benjamin Pintol von Kickers Offenbach als besten Feldspieler. Den besten Torschütze stellte ebenfalls der Chemnitzer FC, und zwar Anton Makarenko, der sechs „Buden“ machte. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.messe-chemnitz.com/chemnitzcup.

Quelle: C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH / Fotos: Thomas Kunstmann (Fotobestellung Bestellung unter: ka5421-272@online.de






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