Gemeinsame Fahndungsgruppe Neiße hebt Hehlerversteck aus

Teilelager ZgorzelecZahlreiche Bauteile zu 20 sachsen- und bundesweit gestohlenen BMW und Ford sichergestellt

bei Zgorzelec (PL)

28.12.2013

Am Samstag, den 28. Dezember haben polnische und deutsche Ermittler der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Neiße unweit von Zgorzelec ein Hehlerversteck ausgehoben. Zahlreiche Autoteile von in Sachsen und bundesweit gestohlenen Autos fielen den Fahndern in die Hände. Den BMW eines Niederländers konnten die Polizisten vor der Zerlegung retten.

Die Beamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Neiße waren bei Ihren Ermittlungen zur grenzüberschreitenden Kriminalität auf die Lagerhalle bei Zgorzelec gestoßen. Offenbar hatten sich die Täter auf Modelle von BMW und Ford spezialisiert. In der Halle wurden gestohlene Autos zerlegt und die Teile für den Weiterverkauf gelagert.



In dem Gebäude stand ein noch unzerlegter BMW 525. Das Auto wurde einem Niederländer am 10. Dezember bei Zagan (Polen) gestohlen. Den Wert des Fahrzeugs hatte dieser mit etwa 25.000 Euro beziffert. Die Polizisten stellten die Karosse sicher.

Die Ermittler entdeckten auch eine Vielzahl von Fahrzeugteilen. Nach ersten Prüfungen stammten sie von 20 verschiedenen Fahrzeugen der Marken BMW und Ford, die etwa in den vergangenen sechs Monaten in Sachsen und bundesweit gestohlen wurden. Darunter waren auch acht BMW, die in Dresden verschwunden waren. Andere Bauteile passten zu Autos, die in Polen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Brandenburg, Rheinlandpfalz oder anderen sächsischen Städten gestohlen worden waren.

Die Kriminalpolizei der KPP Zgorzelec führt die weiteren Ermittlungen zu den Hintermännern und Nutzern der Halle zusammen mit der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Neiße weiter fort. Auch die Soko Kfz des Landeskriminalamtes Sachsen wird in die Ermittlungen eingebunden. (tk)

Quelle: PD Görlitz






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