Verbraucherzentrale Sachsen gibt Hinweise, die beim Kauf von Feuerwerkskörpern zu beachten sind

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Silvester ist eine Zeit zum Feiern und eine Zeit der guten Vorsätze fürs neue Jahr. Silvester ist auch die Nacht der privaten Feuerwerke. Einmal im Jahr dürfen Raketen abgeschossen und Knallkörper gezündet werden. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Klasse II, dem so genannten Kleinfeuerwerk ist in der Regel nur an den letzten drei Werktagen des Jahres an Personen ab 18 Jahren erlaubt. Der 29. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag, so dass die Pyrotechnik bereits am 28. Dezember verkauft werden darf.

 

 

 

„Gezündet werden dürfen Klasse-II-Artikel laut der Verordnung zum Sprengstoffgesetz nur vom 31. Dezember 00:00 Uhr bis zum 1. Januar 24:00 Uhr“, informiert Roland Pause, von der Verbraucherzentrale Sachsen. „Städte und Gemeinden können das Zünden dieser Feuerwerkskörper zeitlich sowie räumlich weiter einschränken oder generell unterbinden.“

 

 

 

Alle in Deutschland erhältlichen pyrotechnischen Artikel müssen getestet und mit Zulassungszeichen (CE-Zeichen und BAM-Kennzeichnung) versehen sein. Bei den im Ausland eingekauften Waren fehlt oftmals eine derartige Zulassung oder es handelt sich um gefälschte Zulassungszeichen. Hörschäden, Augenverletzungen und verbrannte Finger sind oft Folgen des unvorsichtigen Umgangs mit Feuerwerk. Wer nicht zugelassene Feuerwerkskörper verwendet, macht sich strafbar.

 



 

 

„Eine Ausnahme von diesen Regeln gelten für pyrotechnische Artikel der Klasse I“, weiß Pause. „Das betrifft das so genannte Ganzjahres- oder Kinderfeuerwerk wie Knallerbsen und Wunderkerzen. Diese dürfen ganzjährig an jedermann ab 12 Jahren verkauft und verwendet werden.“

 

 

 

Wer hier im Lande gekauftes und zugelassenes Feuerwerk sorgsam verwendet, kann den Jahreswechsel sorgenfrei genießen.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

 






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