Alle Jahre wieder

   131218pyrotechnikbaerenstein02Bärenstein (Erzgebirgskreis) (ots) – In den letzten 6 Tagen wurden durch die Streifen der Bundespolizeiinspektion Chemnitz insgesamt 8 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz festgestellt. In jedem Fall handelte es sich um verbotene Pyrotechnik aus Tschechien. Dabei reichten die Mengen von 1 „Kugelbombe“, 40 Stück „La Bomba“, oder bis zu 1500 Stück am heutigen 18.12.2013 in Bärenstein. Grund der Sicherstellung durch die Bundespolizei waren fehlende Zulassungen (BAM-Zulassungszeichen oder CE-Zeichen), verfälschte CE-Zeichen oder der Nichtbesitz einer  Erlaubnis zum Erwerb und Umgang für z.B Feuerwerk der Kategorie 3. Alle sichergestellten Feuerwerkskörper wurden der Vernichtung zugeführt. Durch die Bundespolizei wird in allen Fällen wegen einer Straftat wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

 Illegale Pyrotechnik: Bundespolizei und Zoll warnen gemeinsam vor Gefahren In der Vorweihnachtszeit wird nicht nur an Geschenke gedacht, es beginnen auch die Vorbereitungen zum Jahreswechsel. Ganz klar: Feuerwerk gehört für viele Menschen in Deutschland dazu. Verkauf  und Zulassung  von pyrotechnischen Gegenständen  sind in Deutschland einheitlich geregelt. In Deutschland erhältliche legale  Feuerwerkskörper,  Böller  und Knaller  durchlaufen  ein  auf- wändiges  Prüfverfahren  bei  der Bundesanstalt  für  Materialforschung  und  -prüfung.  In  anderen Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union  gekaufte,  legale Feuerwerkskörper  werden  grund sätzlich durch die dortigen zuständigen Stellen geprüft. Allerdings registrieren Zoll und Bundespolizei spätestens im Dezember eine alljährlich  zunehmende Einfuhr  von  nicht  zugelassenen  Feuerwerks-  und  Knallkörpern, besonders  aus  Polen  und  Tschechien. Diese Pyrotechnik ist in allen Variationen und Mengen erhältlich, äußerst gefährlich und mit extremen Risiken verbunden. Mangelhafte  Verarbeitung  und  die Verwendung  von Industriesprengstoff können  selbst  bei  korrekter Anwendung  zu  lebensbedrohlichen Verletzungen führen. Die Gesamtthematik ist höchst aktuell: Im letzten  Jahr  wurden  durch die  Bundespolizei  sowie  durch  die mobilen  Kontrolleinheiten  der Zollverwaltung  jeweils  ca. 80.000 pyrotechnische  Gegenstände sichergestellt,  davon  alleine  jeweils mehr als die Hälfte im Monat Dezember. Der  Gesetzgeber  hat  aufgrund  der  davon  ausgehenden Gefahr, die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt.  Personen,  die  solche  Feuerwerkskörper  dennoch  nach Deutschland  einführen,  verstoßen  gegen  die  Vorschriften  des

Sprengstoff-  und/ oder Zollrechts. Diese Verstöße können mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Jeder  Umgang  mit  und  jede  Einfuhr  von  nicht zugelassener Pyrotechnik ist in Deutschland verboten! Ausschließlich

Artikel  mit    BAM-  Zulassungszeichen oder  CE-  Zeichen sind

erlaubt. Mit  Freude  den  Jahreswechsel  erleben  –  mit  den  Tipps von Bundespolizei und Zoll:

 

– Erwerben Sie nur zugelassene Qualitätsprodukte bei autorisierten Händlern.



– Achten Sie immer darauf, dass die BAM- oder CE-Zeichen nicht gefälscht sind.

– Lesen  Sie  vorab  immer  die  Gebrauchsanweisung  und  die  Sicherheitshinweise,  damit  Sie  und  unbeteiligte  Personen nicht  zu Schaden kommen.

– Achten  Sie  auf  ausreichend  Platz  beim  Anzünden  der Feuerwerkskörper.

– Verwenden Sie nur Feuerwerkskörper, die optisch keine Mängel erkennen lassen. Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger  sollen nicht wieder angezündet, sondern entsorgt werden.

Quelle: Bundespolizei






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