Bundespolizei Informationen

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Mit gestohlenen Autoteilen unterwegs

   Görlitz (ots) – Offensichtlich mit gestohlenen Autoteilen waren am Freitag ein 29-jähriger und ein 40-jähriger Pole unterwegs. Bei der Kontrolle des Laderaumes ihres Mercedes-Transporters auf dem Autobahnrastplatz „An der Neisse“ fanden die Beamten neben verschiedenen älteren Autoteilen u.a. zwei Auto-Batterien sowie vier Alufelgen. Angeblich hätten sie die Teile von einem Bekannten, so das Duo. Dagegen spricht jedoch die Aussage eines Mitarbeiters eines Autohauses im baden-württembergischen Rastatt, wonach zumindest die Batterien dort fehlen. Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls wurden aufgenommen.

Herrenloses Fahrrad findet zu seinem Besitzer

    Görlitz (ots) – Auf dem Parkplatz eines Görlitzer Supermarktes in der Zittauer Straße stellten Sonntag Nachmittag Bundespolizisten ein herrenloses Fahrrad sicher und übergaben es an die zuständigen Landespolizisten. Kurze Zeit später erschienen beim Bundespolizeirevier an der Stadtbrücke eine 17-Jährige und deren 21-jähriger Begleiter, um den Verlust eines Mountainbikes anzuzeigen.

Weil die Beschreibung passte, wurden die beiden zum Görlitzer Polizeirevier „vermittelt“. Dort konnten sie tatsächlich ihren vermissten Drahtesel abholen.

Über 11.000 Stück Silvesterfeuerwerke aus Tschechien sichergestellt

   Altenberg/ Pirna (ots) – Jedes Jahr vor den Silvesterfeierlichkeiten werden die verschiedensten Arten von verbotenen pyrotechnischen Artikeln (Feuerwerkskörpern) über die Grenze von Tschechien nach Deutschland gebracht. Bei Fahndungsmaßnahmen am vergangenen Wochenende stellten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Altenberg erneut Personen (18 Jahre bis 45

Jahre) mit der gefährlichen Fracht fest. Bei den festgestellten Personen handelte es sich um deutsche Staatsangehörige.

   Die Fahnder, welche im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Einsatz waren, stellten insgesamt 11.363 Stück nicht zugelassener Feuerwerkskörper sicher. Alle Beschuldigten sind Männer und hatten die verbotenen Feuerwerkskörper zuvor in Tschechien erworben.

   Am Freitag, den 13. Dezember 2013, geriet ein Fahrzeug aus dem Raum Leipzig in das Visier der Fahnder. Im Fahrzeug befanden sich ein deutscher Staatsangehöriger  und weitere drei Insassen. Die Beamten fanden im Kofferraum des 22-jährigen 11 verschieden große Kisten nicht zugelassener Feuerwerkskörper auf.

   Zudem bestand durch diese große Menge an nicht zugelassener Pyrotechnik eine erhebliche Gefahr, sowohl für die Insassen, als auch für unbeteiligte Dritte. Dieser Fund mit ca. 50 Kilogramm verbotener pyrotechnischen Erzeugnissen machte den Einsatz der Entschärfergruppe der Bundespolizei notwendig, welche den Abtransport der Pyrotechnik in Altenberg sicherstellte.

   Die Bundespolizei weist im Zusammenhang mit diesem aktuellen Fall noch einmal eindringlich darauf hin, dass der Besitz und die Einfuhr von nicht konformitätsbewerteten/ zugelassenen Feuerwerkskörpern in Deutschland verboten ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.bundespolizei.de.

   Es besteht darüber hinaus die Gefahr, dass bei Verwendung dieser nicht geprüften pyrotechnischen Erzeugnisse erhebliche Verletzungen bei Personen und gesundheitliche Schäden entstehen können. Der Strafverfolgung schließt sich auch die kostenpflichtige Entsorgung beschlagnahmter Feuerwerkskörper an.

 Ladendiebe samt Beute geschnappt



   Görlitz (ots) – Dienstag Vormittag schnappte die Bundespolizei in Görlitz gleich zwei Ladendiebe samt Beute. Bei einem der Diebe handelt es sich um einen 40-Jährigen aus Zgorzelec, der ein Paar Socken und Stereokopfhörer mitgehen ließ. Dass der Mann überhaupt lange Finger machen konnte, sorgte für Erstaunen – zum Zeitpunkt der Festnahme zeigte das Atemalkoholmessgerät einen Wert von 3,34 Promille Atemalkohol an. Nüchtern dagegen hatte ein anderer Zgorzelecer zwei Jeans mitgehen lassen. Die Besonderheit in seinem

Fall: die Festnahme erfolgte an seinem 21. Geburtstag. Um das Geburtstagskind kümmerte sich das Polizeirevier Görlitz.

Aus Syrer wird Türke

   Görlitz (ots) – Vor ein paar Stunden wurde eine Streife der Bundespolizei im Bahnhof Görlitz auf einen Ausländer aufmerksam, der offensichtlich mit dem Zug nach Cottbus fahren wollte. Auf die Frage, woher er komme, antwortete der Mann „aus Syrien“! Der Reisepass allerdings gab Aufschluss über die richtigen Personalien. Tatsächlich kommt der Aufgegriffene aus der Türkei und besitzt keinen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland. Der 23-Jährige wurde wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise angezeigt und derzeit vernommen.

: Reh war „Schuld“ an Schrankenstörung und Zugverspätung

   Schwerin: (ots) – Am 17.12.2013 gegen 19:40 Uhr überfuhr ein Regionalzug der ODEG, Strecke Rehna-Schwerin, im Bereich der Stadt Schwerin ein Reh. Durch den Aufprall riss ein Druckluftschlauch und der Zug kam genau im Sicherheitsbereich des Bahnübergangs Grevesmühlener Str. zum Stehen. Hierdurch schloss die Halbschrankenanlage und der Bahnübergang war für ca. 2 1/2 Stunden geschlossen. Erst als ein Ersatzbahnfahrzeug den liegengebliebenen Zug in Richtung Schwerin abschleppte, konnte die Schrankenanlage wieder instand gesetzt werden. Im betroffenen Zug waren zwei Reisende, die ihre Reise mit einem Taxi fortsetzten. In dieser Zeit fand in dem o.g. Streckenabschnitt kein Zugverkehr statt. Der Tierkadaver wurde beseitig.

Computerbetrüger gefasst

   Görlitz (ots) – In der Nähe der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf hielten Bundespolizisten gestern Vormittag einen lettischen Pkw an.

Einer der Insassen streckte den Kontrollierenden einen israelischen Reisepass aus dem Fahrzeug und weckte dadurch dessen Spürsinn. Es stellte sich heraus, dass der Pass gefälscht war. Durch eine erkennungsdienstliche Behandlung des falschen Hebräers wurde die wahre Identität des Mannes bekannt. Demnach handelte es sich um einen 31-jährigen Deutschen, nach dem per Haftbefehl gefahndet wurde. Ein bayerisches Amtsgericht hatte gegen den gebürtigen Kasachen im Oktober dieses Jahres die Untersuchungshaft angeordnet. Dem vorbestraften Beschuldigten wird Computerbetrug vorgeworfen. Er soll sich in 19 Fällen rechtswidrig bereichert und dabei fast 160.000 Euro erlangt haben. Der Ermittlungsrichter am Görlitzer Amtsgericht setzte den Haftbefehl in Vollzug, anschließend wurde der Computerbetrüger in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Quelle: Bundespolizei

 

 

 






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