Trotz Warnhinweise: Wieder verbotene Pyrotechnik in Sohland festgestellt

Polizei20

   Sohland (ots) – Bei Kontrollen in Sohland am 07.12.2012 wurde durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach wieder verbotene Pyrotechnik festgestellt. Um 17:15 Uhr kontrollierten die Beamten auf der Schluckenauer Straße zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von

14 und 15 Jahren, die soeben aus Tschechien nach Deutschland eingereist waren. Auf direktes Anfragen übergaben die Jugendlichen aus ihren Rucksack schwarze Plastikbeutel mit Feuerwerkskörpern, die kein BAM- oder eine CE-Kennzeichnung hatten. Insgesamt wurden 60 Stück La Bomba, 40 Stück FP 3, 30 Stück Windowmaker und 5 Stück Danger durch die Beamten festgestellt. Damit bestand der Verdacht einer Straftat gegen das Sprengstoffgesetz. Die festgestellten Böller wurden sichergestellt und die Jugendlichen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

   Die Bundespolizei weißt in diesem Zusammenhang nochmals auf die gemeinsame auf die Gefahren und Risiken im Umgang mit verbotener Pyrotechnik hin.

   Wie bereits in der gemeinsamen Pressemitteilung der Bundespolizei und des Zolls vom 11.12.2013 mitgeteilt, ist diese Pyrotechnik äußerst gefährlich und mit extremen Risiken verbunden. Mangelhafte Verarbeitung  und  die  Verwendung  von Industriesprengstoff können selbst  bei  korrekter  Anwendung  zu  lebensbedrohlichen Verletzungen führen.

   Die Gesamtthematik ist höchst aktuell: Im letzten  Jahr  wurden durch  die  Bundespolizei  sowie  durch  die mobilen Kontrolleinheiten  der  Zollverwaltung  jeweils  ca. 80.000 pyrotechnische  Gegenstände  sichergestellt,  davon  alleine  jeweils mehr als die Hälfte im Monat Dezember. Der  Gesetzgeber  hat aufgrund  der  davon  ausgehenden  Gefahr die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt.



   Personen,  die  solche  Feuerwerkskörper  dennoch  nach Deutschland  einführen,  verstoßen  gegen  die  Vorschriften  des

Sprengstoff-  und/ oder Zollrechts. Diese Verstöße können mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

 Quelle: Bundespolizei

 

 






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