Einfuhr verbotener Feuerwerkskörper aus Tschechien

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BPOLI C: Einfuhr verbotener Feuerwerkskörper aus Tschechien

   Deutschgeorgenthal, Neuhausen (ots) – In den letzten Tagen stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion erneut in drei Fällen unerlaubte Einfuhr von Feuerwerkskörpern fest. So wurde bei zwei 20-jähigen Männern und einem 17-jährigem Jugendlichen nicht zugelassene Pyrotechnik aufgefunden. Im Zuge dessen wurden mehr als

250 Stück Pyrotechnik sichergestellt und der Vernichtung zugeführt.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Begehens einer Straftat nach dem Sprengstoffgesetz.

   Gerade zu Jahresende wird eine zunehmende unerlaubte Einfuhr von

Feuerwerks- und Knallkörpern aus Tschechien in die Bundesrepublik Deutschland registriert. Diese Pyrotechnik ist gefährlich und mit extremen Risiken verbunden. Mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff können selbst bei korrekter Anwendung zu schwersten Verletzungen führen. Abgetrennte und entstellte Finger und Hände sind dabei keine Seltenheit. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt. Personen, die diese Feuerwerkskörper nach Deutschland einführen, erfüllen den Straftatbestand nach § 40 Sprengstoffgesetz, der Freiheitsstrafen von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafen als Sanktionen vorsieht. Die Bundespolizei wird bei entsprechenden Feststellungen ein Strafverfahren einleiten.



   In Deutschland sind nur Feuerwerkskörper erlaubt, die durch die Bundesanstalt für Materialforschung und – prüfung (BAM) zugelassen wurden. Diese verfügen über ein entsprechendes Zulassungszeichen (z.

B. BAM – P II – 1912 oder CE) und Gebrauchshinweise in deutscher Sprache.

Quelle: Bundespolizei

 

 






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