Volkswagen Motorenwerk Chemnitz erhält Auszeichnung für nachhaltiges Bauen

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• Halle 100 inklusive Erweiterungsbau entspricht den hohen Erwartungen des DGNB Kriterienkataloges und erhält Zertifikat in Gold
• Auszeichnung für neuen Erweiterungsbau mit industriellem Bestandsgebäude
Chemnitz, 28. November 2013 – Das Volkswagen Motorenwerk in Chemnitz ist heute von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ausgezeichnet worden. Das Zertifikat in Gold erhält das Volkswagen Werk für die Erweiterung einer bereits bestehenden Produktionshalle. Die Urkunde haben Prof. Werner Neubauer, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw für den Geschäftsbereich Komponente sowie der Chemnitzer Werkleiter Heinrich Nottbohm und der Vorsitzende des Betriebsrates René Utoff entgegengenommen.
Prof. Werner Neubauer: „Die heutige Auszeichnung ist ein Beleg für unser Engagement in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit. Ganz im Sinne unseres Think Blue.Factory-Programms optimieren wir unsere Ressourceneffizienz durch ein modernes Gebäude und schaffen gleichzeitig bessere Arbeitsbedingungen für die Belegschaft.“ Durch den Erweiterungsbau wird die lokale Serienproduktion der neuen Volkswagen Motorengeneration EA 211 erweitert. Dafür hat Volkswagen insgesamt rund 17 Millionen Euro in den Chemnitzer Standort investiert.
Auf dem Chemnitzer Werkgelände ist in rund 14 Monaten ein 20.000 Quadratmeter umfassender Erweiterungsbau für Produktion und Logistik entstanden. Die Hallenerweiterung entspricht den hohen Anforderungen des DGNB Kriterienkataloges und wurde mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Dem liegt eine ganzheitliche Betrachtung von Ökonomie, Ökologie und Nutzerkomfort zu Grunde. Die DGNB umfasst mehr als 1.200 Mitgliedsorganisationen und hat seit 2009 bereits über 750 Gebäude entsprechend ihrer Nutzungsprofile auf nachhaltige Qualität bewertet.
Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind feste Bestandteile der Unternehmenskultur bei Volkswagen Sachsen. Hans-Joachim Rothenpieler betonte: „Im Mittelpunkt unseres Konzepts stehen die Optimierung der Produktionsprozesse und der Einsatz ressourcen- und energiesparender Fertigungsverfahren. Die Auszeichnung mit dem

Zertifikat in Gold für unseren nachhaltigen Erweiterungsbau macht uns stolz. Sie bestärkt uns, diesen Weg konsequent weiter zu beschreiten“.
Der Erweiterungsbau umfasst rund 9.000 Quadratmeter Logistik- sowie 11.000 Quadratmeter Fertigungsfläche. 12.000 Tonnen Beton und 6.000 Tonnen Stahl wurden verbaut. Eine interne LED-Beleuchtung, frequenzgeregelte Stand-by-Zeiten von Maschinen, neuartige Verfahren der Trockenbearbeitung von Motorenbauteilen oder Maßnahmen zur Wärmerückkopplung steigern die Ressourceneffizienz. Das Flächenlayout des Erweiterungsbaus wurde flexibel gestaltet, um auch zukünftige Produktionsanpassungen ohne bauliche Veränderungen umsetzen zu können. Wärmedämmeigenschaften, Klimaanlagen und technische Versorgungsmedien entsprechen dem modernsten Stand der Technik.
„Durch die erweiterten Produktionsflächen können nun die emissionsarmen Motoren flexibel gebaut werden, um den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen zu entsprechen“, erklärt Werkleiter Heinrich Nottbohm. „Dabei wurde gleichzeitig das Lärm- und Schmutzaufkommen im gesamten Hallenkomplex auf ein Minimum reduziert.“
Für den Betriebsratsvorsitzenden René Utoff ist die erneute Auszeichnung für den Standort auch eine Anerkennung für die Belegschaft. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den zurückliegenden Monaten hohe Flexibilität gezeigt und teilweise rund um die Uhr gearbeitet. Der Erfolg des Standorts ist der Erfolg seiner Mitarbeiter. Deshalb ist es nur richtig, dass sich mit der Erweiterung nun auch die Arbeitsbedingungen weiter verbessern.“



Quelle: Volkswagen Sachsen GmbH

 






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