Chemnitzer Volleys verlieren packendes Duell in Stuttgart

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Die CPSV Volleys haben ihr Auswärtsspiel gegen Stuttgart am Samstagabend nach über zwei Stunden Spielzeit mit 3:2 verloren (20:25, 26:24, 17:25, 26:24, 20:18). Dabei spielte der Unparteiische aus Stuttgart eine nicht unerhebliche Rolle.

Das Spiel in Stuttgart begann vielversprechend für die Gäste. Mit einer überzeugenden Leistung dominierten sie von Beginn an und wiesen die Gastgeberinnen in die Schranken. Früh erspielte sich Chemnitz einen deutlichen Vorsprung und sicherte sich so Satz Nummer eins mit 20:25.

Im zweiten Durchgang setzte der Hausherr die Annahme der Gäste aus Sachsen mit starken Aufschlägen unter Druck und führte mit fünf Punkten. Erst zum Ende des Satzes schafften es die Schmetterlinge von Niklas Peisl, den Spielabschnitt noch einmal spannend zu gestalten. Nur knapp musste sich Chemnitz in der Satzverlängerung mit 26:24 geschlagen geben.

Ganz anders das Auftreten im dritten Durchgang. Diesen dominierten Walkenhorst und Co. nach Belieben. „Wir waren zum Teil mit zwölf Punkten vorn. Das war schon sehr deutlich“, so die Kapitänin. Mit 17:25 holten sie sich die 1:2-Satzführung.

Im vierten Satz hatten die Volleys nach anfänglichen Schwierigkeiten die Möglichkeit, das Spiel mit 3:1 nach Hause zu bringen. Beim Stand von 20:18 für die Chemnitzerinnen sah noch alles nach Sieg aus. Beim 20:20 bekam Coach Peisl eine gelbe Karte. „Der zweite Schiedsrichter aus Stuttgart hat Aktionen gepfiffen die er eigentlich gar nicht pfeifen darf“, sagt eine enttäuschte Kapitänin. So musste auch dieser Satz in die Verlängerung und ging mit 26:24 an die Gastgeberinnen.

Die Entscheidung sollte einmal mehr im Tiebreak fallen. Und natürlich auch hier nicht über die reguläre Distanz. Mit 20:18 setzte sich das Heimteam gegen Chemnitz durch und auch hier spielte der Stuttgarter Unparteiische eine nicht unwesentliche Rolle, in dem er offensichtliche Aufstellungsfehler auf Stuttgarter Seite nicht ahndete.

„Es war schon frustrierend. Natürlich kann man uns jetzt schlechte Verlierer nennen, hätten wir das Spiel doch schon früher entscheiden können. Es war ein gutes Volleyballspiel und eine schwächere Leistung des zweiten Schiedsrichters“, resümierte Volleys-Trainer Peisl.

„Wir werden keinen Protest einlegen, aber ein dezenter Hinweis bei den Liga-Verantwortlichen bezüglich der Leistung des Unparteiischen ist denke ich angebracht.“

Trotz der Tiebreak-Niederlage rangieren die Chemnitzerinnen weiter auf Platz drei der Tabelle. Am kommenden Wochenende haben sie die Gelegenheit, sich bei einem Heimspiel in der Chemnitzer Forstarena gegen die jungen Talente aus Dresden zu rehabilitieren.

Für Chemnitz spielten: Aischmann, Franke, Herklotz, Kemter-Esser, Mandy Sohr, Monique Sohr, Walkenhorst, Lange, Espig, Sahlmann, Riester, Häyrynen

Sascha Georgi (sago)

Spielinformationen:

2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen

6. Spieltag – Samstag, 09.11.2013, 19:30 Uhr

Allianz MTV Stuttgart II – CPSV Volleys Chemnitz



3:2 (20:25, 26:24, 17:25, 26:24, 20:18) / 120 Spielminuten / 60 Zuschauer

1. Schiedsrichter: Bernd Seiter (Remchingen, Baden-Württemberg)

2. Schiedsrichter: Thomas Fischer (Stuttgart, Baden-Württemberg)

Die Spiele der CPSV Volleys Chemnitz bis Ende 2013 (Stand: 07.11.2013)

16.11.2013, 19:00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – VCO Dresden

23.11.2013, 19:30 Uhr: SWE Volley-Team Erfurt – CPSV Volleys Chemnitz

30.11.2013, 19:00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – NawaRo Straubing

07.12.2013, 19:00 Uhr: CPSV Volleys Chemnitz – SV Lohhof

15.12.2013, 16:00 Uhr: TG Bad Soden – CPSV Volleys Chemnitz

Quelle: CPSV Volleys Chemnitz

 

 

 

 






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