Polen führt vorübergehend Grenzkontrollen ein

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Pirna (ots) – Wie aus der Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern bekannt geworden ist, werden an den polnischen Schengen-Binnengrenzen anlässlich der 19. UN-Klimakonferenz in Warschau vorübergehend Grenzkontrollen wieder aufgenommen.

   Konkret beabsichtigt die Republik Polen vom 8. bis zum 23.

November 2013 lageangepasste Grenzkontrollen vorzunehmen. Der Grenzübertritt über die deutsch-polnische Binnengrenze ist dann nur an den von der Republik Polen benannten Grenzübergangsstellen zulässig. Für Sachsen sind das die Eisenbahnverbindungen Görlitz-Zgorzelec und Horka-Wegliniec, die Personenübergänge Krzewina Zgorzelecka, Zgorzelec (Most Staromiejski), Piensk, Leknica – Bad Muskau sowie die Straßenübergänge Porajow-Zittau, Sieniawka, Radomierzyce, Zgorzelec (S 125), Jedrzychowice (BAB 4), Przewoz-Podrosche, Leknica-Bad Muskau und Leknica-Krauschwitz.

   Die Grenzkontrollen sollen dazu dienen, Gefahren für die Veranstaltung abzuwehren. Reisende von und nach Polen müssen in dem genannten Zeitraum damit rechnen, von den polnischen Behörden beim Überschreiten der Grenze kontrolliert zu werden. Unabhängig davon sind Reisende wie bisher beim Überschreiten der Grenzen verpflichtet, ihren Reisepass oder Personalausweis mitzuführen.



   Der Schengener Grenzkodex sieht die Möglichkeit der Durchführung von Personenkontrollen in Konsultation mit den EU- und den Schengenpartnern ausdrücklich vor. Mehrere Schengenstaaten haben im Zusammenhang mit vergleichbaren Großereignissen von diesem Instrumentarium bereits Gebrauch gemacht.

Quelle: Bundespolizei

 

 






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