Hochbetrieb im Polizeigewahrsam

Polizei01

Pirna/ Breitenau (ots) – In den letzten Tagen ist Hochbetrieb im Polizeigewahrsam und in den Diensträumen der Bundespolizeiinspektion Altenberg zu gegen. Vergangene Woche wurden bei Fahndungsmaßnahmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge innerhalb 72 Stunden 33 Personen aus Serbien und Mazedonien in Gewahrsam genommen. Alle Personen reisten unerlaubt in das „Schengengebiet“ ein.

   Gestern Nacht hatten die Fahnder einen Kleintransporter vom Balkan im Visier. Erneut stellten die Bundespolizeibeamten 10 Personen aus Serbien fest, die unerlaubt nach Deutschland einreisten. Die Ermittler übernahmen den Fall und konnten erste Ermittlungserfolge verzeichnen. So wird gegen den Fahrer der Serben wegen des Einschleusens von Ausländern weiter ermittelt.

   Bei weiteren Fahndungsüberprüfungen in den letzten 48 Stunden auf der Bundesautobahn 17 und den angrenzenden Verkehrswegen im Landkreis erzielten die Beamten in Breitenau weitere Erfolge. Personen aus Bulgarien und Rumänien standen auf der nationalen Fahndungsliste der Sicherheitsbehörden. Den Staatsanwaltschaften in Augsburg, Düsseldorf, Oldenburg, Berlin, München, Kleve, Hamburg und Osnabrück war es nicht möglich gewesen den Aufenthalt zu ermitteln. Alle 12 Personen waren nach Begehungen von Straftaten im Bundesgebiet untergetaucht. Nach den Ermittlungen der aktuellen Anschriften, durften sie weiterreisen. Somit stellten die Bundespolizeibeamten sicher, dass die Gesuchten für die Justizbehörden in den Bundesländern erreichbar sind.

   Für zwei weitere Personen war der Polizeigewahrsam bei der Bundespolizei nur kurzzeitig. Das Amtsgericht Bielefeld suchte eine 27-jährige Bulgarin wegen Diebstahlshandlungen in Bielefeld und Mülheim an der Ruhr. Ihre Reise endete in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz.



   Für einen 34-jährigen Rumänen hatte die Überprüfung zur Folge, dass er der Justiz in Dresden überstellt wurde. Das Amtsgericht Meppen verurteilte den Mann wegen Gefährlicher Körperverletzung. Er brachte weder in der Vergangenheit noch bei der Bundespolizei die Geldstrafe in Höhe von 1676,00 Euro auf. Seine Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt, für die nächsten 135 Tage, war die Konsequenz seiner kriminellen Handlungen.

   Soeben stellten die Beamten vom Bundespolizeirevier Breitenau weitere unerlaubt eingereiste Personen auf der Bundesautobahn 17 in Breitenau fest. Bei den Beschuldigten handelt es sich um weitere sechs serbische Staatsangehörige, so der Stellvertretende Inspektionsleiter Sven Jendrossek.

Quelle: Bundespolizei

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