Bundespolizei nimmt 33 Personen in Polizeigewahrsam

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Bundespolizeibeamte aus Altenberg stellten in den letzten drei Tagen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf der Bundesautobahn 17 und in Altenberg gleich mehrere Personen aus Serbien und Mazedonien fest, welche unerlaubt in das „Schengengebiet“ einreisten.

   Am 22. Oktober 2013 hatten die Bundespolizeibeamten vom Bundespolizeirevier Breitenau einen Kleinbus im Visier. Im Fahrzeug befanden sich vier mazedonische Staatsangehörige. Bei der Überprüfung der Dokumente wurde bekannt, dass gegen den Beifahrer bereits ein Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland bestand. Des Weiteren verfügten die anderen Personen über nicht genügend Barmittel für ihre Reise und wurden im April durch die Ausländerbehörde Berlin ausgewiesen.

   Zwei Stunden später kontrollierten die Einsatzkräfte auf der B 170 in Altenberg acht Serben. Diese waren in einem Ford Transit mit deutscher Zulassung unterwegs. Auch die zwei serbischen Familien konnten die dafür notwendigen Barmittel nicht vorweisen. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks stellten die Bundespolizeibeamten Unterlagen sicher, welche den Verdacht begründen, dass die Personen einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland anstrebten und nach Hannover wollten. Gegen den Fahrer der Serben ermittelt die Bundespolizei wegen des Einschleusens von Ausländern weiter.

   Zeitgleich führten die Polizeivollzugsbeamten auf der Bundesautobahn 17 in Breitenau  einen serbischen Kleintransporter zu einer Kontrolle zu. Im Fahrzeug befand sich eine fünfköpfige serbische Familie. Auch für sie endete die Fahrt in Breitenau bei der Bundespolizei wegen des Verdachtes der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet.

   Am 24. Oktober in den Abendstunden hatten die Beamten erneut einen Kleintransporter aus Serbien im Visier. Gegen den Fahrer bestand bereits ein Einreiseverbot für Deutschland. Im Transporter waren noch weitere sieben Serben. Sie gaben gegenüber den Beamten an, dass sie Freunde in Deutschland besuchen. Jedoch die Freunde wussten nichts davon. Auch das Reisegepäck deutete darauf hin, dass  sie ein Schutzersuchen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellen wollten.



   Ein schwedischer Kleintransporter wurde wenige Stunden später zur Fahndungsüberprüfung auf der Bundesautobahn 17 in Breitenau abgeleitet. Im Transporter befanden sich insgesamt neun Personen aus Serbien. Der Fahrer wurde bereits wegen Diebstahl durch die Justizbehörden gesucht. Die Ermittlungen zu diesem Schleusungsfall der neun Personen dauern gegenwärtig noch an.

   In den vergangenen 72 Stunden stellten die Fahnder aus Altenberg somit insgesamt 33 unerlaubt eingereiste Personen vom Balkan fest.

Quelle: Bundespolizei

 






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