Europaweite Umsetzung von Haftbefehlen und Durchsuchungen

Polizei07

Pirna (ots) – Am 22. Oktober 2013 kam es unter der Federführung von Europol im Rahmen eines Common Action Day europaweit zur Umsetzung mehrere Haftbefehle sowie von Durchsuchungsmaßnahmen. Neben Deutschland beteiligen sich die Länder Tschechien, Österreich, Großbritannien und Frankreich.

   Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle führt in diesem Zusammenhang seit Ende 2012 ein Ermittlungsverfahren im Auftrag der Staatsanwaltschaften Gera, Dortmund, Bremen, Koblenz, Bielefeld sowie Landshut gegen deutsche und armenische Staatsangehörige. Die aus dem Raum Prag agierende Tätergruppe verfälschte tschechische Pässe sowie ID-Karten und verkaufte diese gegen entsprechendes Entgelt. Die Dokumente wurden anschließend zur Einreise bzw. zum Aufenthalt in Staaten der Europäischen Union genutzt.

   Auf Grund der ursprünglichen Erkenntnisse und der handelnden Täter in Tschechien wurden die Ermittlungen gemeinsam mit der UOOZ Prag geführt.

   Allein in Deutschland wurden am heutigen Tag in sechs Bundesländern -5- Haftbefehle und -34- Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Bei den Einsatzmaßnahmen wurden -13- gefälschte aufenthaltslegitimierende Dokumente, -18- tschechische bzw.



bulgarische Führerscheine und weiteres umfangreiches Beweismaterial wie Handys und Laptops sowie Bargeld in Höhe von 27.000 EUR sichergestellt.

   Am Einsatz waren rund 400 Bundespolizeibeamte beteiligt.

Quelle: Bundespolizei






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