Eispiraten entscheiden sich gegen Winter Game

Eispiraten

Eispiraten entscheiden sich gegen Winter Game

Westsachsen legen Pläne vorerst auf Eis und sehen von Umsetzung ab



Die Eispiraten Crimmitschau haben sich entschieden, die Pläne für das Projekt eines Winter Games nicht umzusetzen. Dennoch ist aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Team der ZSL Betreibergesellschaft der Red Bull Arena in Leipzig und der Firma AST (AST Eis und Solar Technik) aus Österreich ein nahezu vollständiges Konzept entstanden, welches vielleicht auch für zukünftige Events dieser Art interessant sein könnte.
Besonders die Sommerdiskussionen um die Liga und der damit verbundene zeitliche Verzug lässt das Risiko für eine optimale Durchführung ansteigen, weshalb sich die Eispiraten entschieden haben, das Event nicht umzusetzen:
„Leider müssen wir am Ende feststellen, dass die Sommerdiskussion für die zweite Liga wesentliche Zeit und Kraft in Anspruch genommen hat, während der wir unser Projekt ruhen lassen mussten. Hier galt es abzuwarten, wie sich die Liga neu aufstellt. Dies verstärkte das Risiko des Gesamtevents, welches wir nunmehr als zu groß einschätzen. Darüber hinaus gelang es auf Grund dieser Kurzfristigkeit nicht, eine für das Event benötigte nationale Top-Band zu gewinnen, mit der man die Veranstaltung in die Erstklassigkeit gehoben hätte.“, so Eispiraten Geschäftsführer René Rudorisch.
Die Verantwortlichen um Rudorisch sehen den Aufwand, die Zeit und Kraft, welche zur bisherigen Planung verwendet wurden, nicht als vergeben an. Dank der sehr guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den genannten Partnern hat man viele Erfahrungen und Einblicke in die Durchführung eines solchen Top-Events erhalten, auf die man in der Zukunft zurückgreifen kann. Der für seinen Enthusiasmus bekannte Standort und das Team um Geschäftsführer René Rudorisch ist immer wieder bestrebt, etwas Besonderes oder Außergewöhnliches umzusetzen und damit auch das besondere des Crimmitschauer Eishockeys zu unterstreichen.
„Allerdings müssen die Risiken immer im Auge behalten werden. Auch wenn es uns ein wenig schwer fällt, das Konzept vorerst zurück zu ziehen, so wurde das Risiko einer optimalen Durchführung zu groß. Wir danken jedoch den vielen „Mutmachern“, die sich nach der Veröffentlichung unserer Pläne bei uns gemeldet haben.“, so Rudorisch weiter. Grundlegend ist man jedoch überzeugt, dass mit den entsprechenden Planungen ein solches Großevent auch für einen Zweitligisten durchführbar ist. „Vielleicht greift man dies in der Zukunft ja auch noch einmal am Standort auf.“, so René Rudorisch abschließend.

Quelle: Eispiraten Crimmitschau






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