Polizei Direktion Görlitz: Informationen der 12.02.2013

Polizei19Landkreis Bautzen

Polizeirevier Bautzen

Anfahren und Geflüchtet

Bischofswerda, Innere Bautzener Straße, kurz nach der Apotheke

10.10.2013, 21:00 Uhr – 11.10.2013, 06:00 Uhr

In der Nacht zu Freitag ist ein unbekanntes Fahrzeug in Bischofswerda in der Inneren Bautzener Straße gegen ein parkendes Auto gefahren und hat dort Schaden verursacht. Der beschädigte Kia parkte am rechten Fahrbahnrand kurz nach der Apotheke. Das Auto wies Beschädigungen am vorderen linken Kotflügel auf. Der Unfallverursacher hatte sich nicht bei der Polizei gemeldet und pflichtwidrig den Ort verlassen. Das verursachende Fahrzeug war möglicherweise gelb lackiert, denn an der Anstossstelle sicherten die hinzu gerufenen Polizeibeamten gelbe Farbantragungen am Kotflügel.

Die Innere Bautzener Straße ist hier eine Einbahnstraße, der versursachte Schaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro. Die Polizei sucht Zeugen. Wer den Unfall beobachtet hat oder sachdienliche Hinweise zum verursachenden Fahrzeug oder seinem Fahrer machen kann, wird gebeten, sich an das Polizeirevier Bautzen auch telefonisch unter 03591 356-0 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. (tk)

Landkreis Görlitz

Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland

Wohnungsbrand

Görlitz, Büchtemannstraße

11.10.2013, 13:42 Uhr



Polizei und Rettungsdienst sind am Freitagnachmittag zu einem Einsatz in die Büchtemannstraße ausgerückt. In einem Mehrfamilienhaus war in der Wohnung einer 30-Jährigen aus bislang noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr Görlitz löschte die Flammen im Wohnzimmer schnell, verletzt wurde niemand. Die Wohnung wurde anschließend durchlüftet und ist auch weiterhin bewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Womöglich stand die Mieterin zum Zeitpunkt des Brandausbruchs unter dem Einfluss berauschender Mittel. (tk)

Unliebsamer Polizeiaufenthalt im Urlaub leicht vermeidbar

Montenegro

06.10 2013

Eine 62-Jährige aus Zittau hatte in Ihrem Urlaub in Montenegro eine unliebsame, aber vermeidbare Begegnung mit der dortigen Polizei, welche der Frau einen kurzen, bewachten Aufenthalt in einem Polizeirevier bescherte. Sie hatte sich gegenüber Grenzbeamten mit einem Personalausweis ausgewiesen, der in den polizeilichen Systemen in Fahndung stand. Was war geschehen?

Die Frau hatte im Jahr 2010 der Polizei diesen Personalausweis als verloren gemeldet. Daraufhin wurde das Dokument in den internationalen Fahndungslisten eingetragen, um einen Missbrauch des Ausweises durch Fremde zu unterbinden. Als die 62-Jährige genau diesen Ausweis dann aber wiedergefunden hatte, teilte sie das der Polizei nicht mit. Mit bestem Gewissen wies sie sich nun in dem Reiseland gegenüber der Polizei aus. Doch dort bemerkte man schnell, dass das genutzte Dokument in Fahndung stand. Um den Sachverhalt und die Identität der Person zweifelsfrei zu klären, wurde sie gebeten, mit zum Polizeirevier zu kommen.

Dort wurde im Rahmen eines internationalen Rechtshilfeersuchens an die Polizei in Zittau der Sachverhalt geklärt und die Identität der 62-jährigen den montenegrinischen Behörden zweifelsfrei bestätigt. Diese Prozedur dauerte jedoch mehrere Stunden, in der die Frau ihren Urlaub auf ganz andere Art als gedacht verbringen musste.

Die Polizei rät zum sorgsamen Umgang mit behördlichen Dokumenten wie Ausweispapieren oder Führerscheinen. Etwas zu verlieren ist menschlich, etwas wiederzufinden umso schöner. Aber in jedem Fall sollten die zuständigen Behörden in beiden Fällen darüber informiert werden. (tk)

Quelle: PD Görlitz

 






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