Bad Elster & Breslau gedenken der Sachsenzeit in Polen

Malgorzata Klisowska

Bad Elster & Breslau gedenken der Sachsenzeit in Polen!

Gemeinsames Orchesterprojekt widmet sich symphonisch dem Ende der „Sachsenzeit“ in Polen

Am Samstag, den 5. Oktober gedenkt die Chursächsische Philharmonie auf historischen Instrumenten des Barock im König Albert Theater gemeinsam mit dem Barockorchester Breslau bei einem festlichen Symphoniekonzert dem Ende der „Sachsenzeit“ in Polen vor 250 Jahren. Das Programm dieses gemeinsamen Gedenkkonzerts unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz und den polnischen Solisten Zbigniew Pilch (Barockvioline), Malgorzata Klisowska (Traversflöte) und Paulina Kilarska (Cembalo) orientiert sich dabei an Werken, welche diese besondere Zeit der Geschichte widerspiegeln und die Verbindung von Sachsen und Polen musikalisch bebildern.

„Die sächsisch-polnische Personalunion zwischen dem wettinischen Kurfürstentum Sachsen und der Adelsrepublik Polen-Litauen durch König August dem Starken von Sachsen hat vor 250 Jahren auch musikalische Spuren hinterlassen“ erklärt GMD Florian Merz als Chefdirigent der Chursächsischen Philharmonie und führt weiter aus „So nannte sich die Sächsische Hofkapelle damals auch Königlich-Polnische Kapelle, welche dem König von Polen auch regelmäßig in seine Residenz nach Warschau begleitete. Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit dem renommierten Barockorchester aus Breslau ein historisches Programm auf eben diesen Spuren zusammenstellt.“

So werden im Zuge diese sächsisch-polnischen Festkonzert neben virtuosen Ouvertüren von Johann Adolph Hasse und dem polnischen Komponisten Jan Stefani weitere bezugnehmende Werke wie „Der polnische Pracher“ von Johann Valentin Meder oder das Concerto „Polonois“ von Georg Philipp Telemann aufgeführt. Letzteres war das Ergebnis eines Besuches des berühmten Barockkomponisten in Krakau und verfügt über besonders charakteristische Elemente des polnischen Volkstanzes. Außerdem erklingt bei diesem historisch-europäischen Konzertabend das Konzert für Flöte, Violine und Orchester in e-Moll von Johann David Heinichen, welcher im Jahre 1716 von König August dem Starken höchstpersönlich zum königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Kapellmeister ernannt wurde. Beendet wird das Symphoniekonzert mit dem im Jahr 1717 komponierten, berühmten 5. Brandenburgischen Konzert in D-Dur von Johann Sebastian Bach. „Ich denke mit dieser musikalischen Spurensuche begeben wir uns stimmig auf eine interessante Zeitreise in sächsisch-polnische Barockmusik“ fasst Merz zusammen und ergänzt „Damit zeigt sich die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster einmal mehr als kulturelles Herz in der Mitte Europas!“



Bereits um 18.45 Uhr gibt es einen interessanten Einführungsvortrag zum Konzertprogramm mit GMD Florian Merz im König Albert Theater Bad Elster. Karten für die Veranstaltungen und alle Infos zum Aufenthalt gibt es täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder per E-Mail unter touristinfo@badelster.de.

www.koenig-albert-theater.de | www.chursaechsiche-philharmonie.de

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

 






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