Kinder legten Steine auf die Bahngleise- Bundespolizei warnt vor den Gefahren des Eisenbahnverkehrs

Polizei20

Frankenberg (ots) – Am 20.09.2013 gegen 17:30 Uhr teilte ein Zugbegleiter telefonisch dem Bundespolizeirevier Chemnitz mit, dass er in Frankenberg am Hammertalviadukt Kinder im Gleis beobachtet hat.

Die Kinder hätten größere Steine auf die Gleise gelegt. Da das Spielen von Kindern auf Bahnanlagen mit großen Gefahren verbunden ist,  kam neben einer Streife auch ein in Chemnitz stationierter Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Kinder wurden nicht mehr am Ereignisort angetroffen, jedoch wurden auf die Gleise aufgelegte Steine gefunden. Diese waren  geeignet, beim Überfahren durch einen Zug oder Triebwagen dessen Laufräder zu beschädigen.

   Die Bundespolizei weist wiederholt eindringlich darauf hin, dass es verboten, ist die Gleise zu betreten, und das aus gutem Grund.

Jeder Aufenthalt im Gleis kann mit tödlichen Gefahren verbunden sein.

Die modernen Züge werden immer leiser und sind sehr schnell. Die Gefahren werden insbesondere von spielenden Kindern bzw. Jugendlichen oftmals unterschätzt.



   Das Auflegen von Steinen kann zu erheblichen Sach- und auch Personenschäden führen. Der Zug kann beschädigt werden oder schlimmstenfalls entgleisen. Die Steine spritzen beim Überfahren durch einen Zug davon und Splitter können Personen verletzen. Eltern werden angehalten, ihre Kinder über die Gefahren des Eisenbahnverkehrs aufzuklären und somit die Präventionsarbeit der Bundespolizei zu unterstützen. Es wird ebenfalls auf die strafrechtlichen Folgen hingewiesen. Die Bundespolizei leitet bei Hindernisbereitungen auf den Gleisen Ermittlungsverfahren, wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB), ein.

Quelle: Bundespolizei

 

 






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