Zeugen gesucht in Dresden

Polizei10

Am 13.09.2013 um 23:10 Uhr beobachtete ein Hinweisgeber eine Rangelei an der Straßenbahnhaltestelle Rottwerndorfer Str. in Dresden. Hier kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, wobei ein Jugendlicher (16) mit blutender Nase am Boden lag. Die Tätergruppe von mindestens vier männlichen Personen entfernte sich unentdeckt und die andere Gruppe stieg in die heranfahrende Straßenbahn der Linie 2 in stadtauswärtiger Richtung ein. Der Hinweisgeber informierte die Polizei über den Vorfall. Durch die verständigten Beamten konnten die Geschädigten an der nächsten Haltestelle kontaktiert und der Sachverhalt aufgenommen werden.
Während der Auseinandersetzung zwischen den zwei Gruppen wurden insgesamt drei Jugendliche (16/17) leicht verletzt. Durch die Geschädigten und Zeugen wurden die Tatverdächtigen als rechtsorientiert bezeichnet.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entfernten sich die Jugendlichen. Kurze Zeit später trafen diese, auf Höhe der Melli-Beese-Str. 12 in Dresden, erneut auf die Gruppe der Peiniger, welche zuvor schon auf diese an der Straßenbahnhaltestelle Rottwerndorfer Straße eingeschlagen hatten. Diese Gruppe nahm die Verfolgung der Jugendlichen auf und ergriffen sich den o.g. 16 – Jährigen. Mit Fäusten und mit einem Baseballschläger schlugen sie auf das Opfer ein. Während der Tathandlung fragte ein Schläger das Opfer, ob er „Antifa“ sei. Danach ließen die vier Schläger von den Jugendlichen ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Bei der Auseinandersetzung erlitten zwei Jugendliche leichte Verletzungen und der 16-Jährige erlitt eine mittelschwere Verletzung, die im Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste.
Die vier Schläger können wie folgt beschrieben werden, ca. 18 bis 25 Jahre alt, sehr kurze Haare. Alle vier trugen dunkle Bekleidung. Das Operative Abwehrzentrum hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt und zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 2233 zu melden.

Quelle: PD Dresden



 

 






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