1. Sinfoniekonzert- Klangepos am 20. September in der St. Johanniskirche

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1. Sinfoniekonzert- Klangepos am 20. September in der St. Johanniskirche

Mit einer Hommage an Wagner stellt das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau unter der Musikalischen Leitung von GMD Lutz de Veer am 20. September um 19.30 Uhr in der St. Johanniskirche die musikalischen Auswirkungen von Wagners Schaffen in den Vordergrund. Seine Meistersinger legte Wagner als heiteres Gegenstück zum Tannhäuser an. Er feilte 23 Jahre an seinem Musikdrama über eine historische Begebenheit, dessen Vorspiel Richard Wagner erstmals 1862 bei einem Konzert in Leipzig dirigierte.
Auch Anton Bruckners 7. Sinfonie wurde 1884 im Leipziger Stadttheater durch das Gewandhausorchester uraufgeführt. Schon seine früheren Sinfonien orientierten sich an Wagners Tonsprache. In seiner Siebten zitierte er im ersten Satz ein Thema und die kontrapunktische Verarbeitung aus den Meistersingern. Bruckner schilderte in einem Brief, wie er den feierlichen zweiten Satz als Vorausahnung von Wagners Tod niederschrieb, der zwei Wochen später eintrat. Seine Trauer wird hörbar an den Tannhäuser-Sextolen und dem Thema seines Te Deums. Mit der Verwendung der Wagnertuben aus dem Ring konkretisierte er die Sinfonie als Hommage an den Bayreuther Meister und legte gleichzeitig den Grundstein zu seinem eigenen Weltruhm. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn findet eine Werkeinführung im Gemeindesaal statt.



Quelle: Theater Plauen-Zwickau






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