Nächtlicher Besuch im Museum Städtebund „Silberberg“ lädt zur 10. Museumsnacht

11-01-42 Museum  2010-09-06

Auch in diesem Jahr laden die Organisatoren der Museumsnacht  zu dem beliebten nächtlichen Spaziergang durch die musealen Einrichtungen des Städtebundes „Silberberg“ ein.

Das bewährte Konzept der der letzten Jahre soll fortgesetzt werden. So werden auch bei der diesjährigen, Museumsnacht vor allem Familien mit Kindern und jüngere Leute angesprochen, überhaupt oder wieder einmal ein Museum zu besuchen – und das zu einer ganz außergewöhnlichen Zeit.
Die teilnehmenden Museen und Einrichtungen von Aue, Bad Schlema, Lauter-Bernsbach, Lößnitz, Schneeberg und Schwarzenberg versprechen auf jeden Fall erlebnisreiche Stunden. Zu beachten ist, dass nicht nur „klassische Museen“ an der Veranstaltungsnacht teilnehmen.
Geradezu ideal dafür bietet sich der Vorabend des 3. Oktober an.
Die Museumsnacht, die in diesem Jahr ihre zehnte Auflage erlebt, gewährt allen Interessierten von 18 bis 24 Uhr ein abwechslungsreiches Programm, interessante Angebote und natürlich vielfältige Eindrücke für alle Sinne. In diesem Jahr sorgen über 44 Einzelveranstaltungen in 26 verschiedenen Einrichtungen, darunter Ausstellungen, Führungen, Konzerte, Kinderaktionen, Filmvorführungen u.v.m. für eine Nacht der ungewöhnlichen Begegnungen.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wieder ist der Besuch der teilnehmenden Einrichtungen an diesem Abend kostenfrei!

Unter www.museumsnacht-silberberg.de  können Sie sich über die Einzelveranstaltungen, den teilnehmenden Einrichtungen und deren genaue Lage informieren.
Entsprechende Flyer finden Sie in den Rathäusern, Gästeinformationen und Museen der Partnerkommunen.

 

Sieben Angebote in Schneeberg:

Bergmannsumgang

Um 18 Uhr ist Treff am Museum für bergmännische Volkskunst, um am Bergmannsumgang teilzunehmen. Der abendliche Streifzug steht unter dem Motto „Unterwegs auf den Spuren alter Schneeberger Flur- und Straßennamen“ und führt rund um den Stadtberg, über den Güldengrund bis hin zur Drechslergasse. Die Wanderung endet auf dem Marktplatz. Dort erklingt zu nächtlicher Stunde das Porzellanglockenspiel am Rathausturm.

Museum für bergmännische Volkskunst

Von 18.00 bis 20.30 Uhr gibt es im Museum für bergmännische Volkskunst für Kinder die Möglichkeit mit Farben und Gewürzen zu experimentieren und danach ein Büchlein oder Leporello zu gestalten. Zur gleichen Zeit werden vom Schwarzenberger Maler Ralf Alex Fichtner Schritte und Blicke beobachtet und zu Papier gebracht. Der Blick hinter die Kulissen des Schneeberger Weihnachtsberges bringt manch Geheimnisvolles. Empfehlenswert ist die aktuelle Sonderausstellung mit Schnitzwerken des Holzbildhauers Jesko Lange.

Kirche „St. Wolfgang“

Wer sich für den Besuch der Kirche „St. Wolfgang“ entscheidet, ist um 20 Uhr zur Altarführung bei Kerzenschein eingeladen. Anschließend erklingt 21 Uhr Orgelmusik. Bis 23.00 Uhr ist die Kirche geöffnet.



Technisches Museum „Siebenschlehener Pochwerk“

Das Technische Museum „Siebenschlehener Pochwerk“ in Schneeberg-Neustädtel, Lindenauer Straße 22, zeigt diesmal die Sonderschau „Vom Erz zur keramischen Glasur“.

Die letzte Führung mit Vorführung der technischen Schauanlage beginnt 22 Uhr.

„Silber-Schmelzhütte St. Georgen“

Gegenüber dem „Siebenschlehener Pochwerk“ befindet sich die „Silber-Schmelzhütte St. Georgen“. Stündlich wird eine Führung angeboten. Dokumente zu Schmelzhütten im Obergebirge und deren hüttentechnischen Ausstattung sind erstmals in einer Präsentation zu sehen. Kulinarisch wird das Programm durch ein Hüttenbrot und Hüttenbier ergänzt, für Kinder gibt es Hütten-Snacks. Bis 22.00 Uhr ist die „Silber-Schmelzhütte St. Georgen“ geöffnet.

Neustädtler Hobbybergwerk

Die Besucher des Neustädtler Hobbybergwerks, Karlsbader Straße 126, werden durch das Bergwerk geführt und können den Erinnerungen eines Bergmanns lauschen. Geöffnet ist bis 23 Uhr.

Zeiss-Planetarium und Sternwarte

Zur Museumsnacht bieten das Zeiss-Planetarium und die Sternwarte einen Beobachtungsabend zum Thema „Den Sternen auf der Spur“ an.

In seiner Jugendzeit hatte Kurt Heidel, ein Schneeberger Lehrer, von der Erkundung des Weltalls geträumt und heute können wir mit dem größten Fernrohr Sachsens in die Wunderwelt der Sterne und Planeten eindringen.

 Quelle: Stadt Schneeberg

 






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