Sonderausstellung in der Historischen Sammlung der Stadt Crimmitschau

01_Stadt der hundert Türme

Vom 20. September bis zum 20. Dezember 2013 ist in der Historischen Sammlung der Stadt Crimmitschau, Leipziger Straße 125 (Gebäude-Ensemble der Tuchfabrik Gebr. Pfau) die Sonderausstellung

„Zukunft braucht Erinnerung“

 zu sehen.

Sie würdigt das 110jährige Bestehen des Heimatmuseums Crimmitschau.

Die Jahre 1890 bis 1910 kann man als den Höhepunkt der Entwicklung der Textilindustrie und der Stadt bezeichnen. Es waren die Jahre, die auch das Stadtbild am eindrucksvollsten prägten. In alle Bereiche hielt der Fortschritt Einzug; Altes musste dem Neuen weichen – auch unwiederbringliches Kulturgut.
Carl Schumann, damals Vorsitzender des Gewerbevereins Crimmitschau, und weitere Mitglieder

erkannten die Notwendigkeit, wertvolle historische Sachzeugen der Nachwelt zu erhalten, denn: Zukunft braucht Erinnerung.024 Eifrig trugen sie also viel Bewahrenswertes zusammen. 1898 erfolgte eine erste Ausstellung von Schaustücken aus dem Fundus mit ergänzenden Leihgaben in der alten Realschule am Kirchplatz. Der Erfolg dieser Ausstellung führte zu der Überzeugung, ein Museum einzurichten.
Schon am 10. Mai 1899 konnte das Heimatmuseum Crimmitschau durch den Gewerbeverein feierlich eröffnet werden. Die Stadt gewährte dazu in drei Räumen der alten Realschule kostenfreies Gastrecht.
Von diesem Datum an begann für diese wichtige kulturelle Einrichtung der Stadt eine wechselvolle Geschichte, die inzwischen 110 Jahre andauert.

Öffnungszeiten der Sonderausstellung:



Do, Fr und Sa 14.00-17.00 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung – Anmeldung unter Tel. 03762 49553 oder 931939.

Für weitere Informationen:

Heimatverein Crimmitschau e.V.

Heinrich Otto, Vorsitzender, Tel. 03762 49553

Holger Norden, stellv. Vorsitzender, 03762 5053

Quelle: Stadt Crimmitschau






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