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Gefährliche Flucht vor Zivilfahndern war zwecklos


Gefährliche Flucht vor Zivilfahndern war zwecklos


Gefährliche Flucht vor Zivilfahndern war zwecklos

 


Gefährliche Flucht vor Zivilfahndern war zwecklos
Zeit: 13.12.2018, 09.10 Uhr
Ort: Lichtenau

(5086) Während Zivilbeamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizei morgens in der Auffahrt zur Bundesautobahn 4 (Chemnitzer Straße) standen, fuhr ein Ford Mondeo aus Richtung Chemnitz kommend an ihnen vorbei. Bei der Prüfung der am Ford angebrachten Kennzeichen bewiesen die Polizisten den richtigen Riecher. Denn die Kennzeichen waren zur Fahndung ausgeschrieben, gehörten eigentlich an einen Pkw Citroën. Die Zivilfahnder folgten dem Richtung Mittweida fahrenden Ford über die B 169, wobei dessen Fahrer am Abzweig Krumbach Verdacht schöpfte und stark beschleunigte. Die Beamten nahmen mit Blaulicht, Martinshorn und eingeschaltetem Anhaltesignal „Stopp Polizei“ die Verfolgung Richtung Zschöppichen, weiter Richtung Schönborn und Irbersdorf auf. Dabei nutzte der Ford-Fahrer zunächst noch Ortsverbindungsstraßen und dann auch Feldwege, Waldwege sowie auch unbefestigte Äcker. Der junge Mann am Steuer hatte währenddessen noch Glück. Beinahe wäre ihm während der Flucht das Heck des Wagens ausgebrochen, sodass eine Kollision mit einem Straßenbaum unvermeidbar gewesen wäre.
In Sachsenburg hatte der Ford-Fahrer (29) offenbar genug. Er stoppte den Pkw in der Mittweidaer Straße und wurde von den Fahndern in Gewahrsam genommen. Im Besitz einer Fahrerlaubnis war er nicht. Sein seit geraumer Zeit nicht zugelassener Ford war ebenso nicht pflichtversichert. Bei der Überprüfung des Fahrzeuginnenraums fanden die Polizisten in einer kleinen Tasche des Tatverdächtigen ca. 0,5 Gramm Crystal. Außerdem fanden sie im Ford einen Metalldorn (Stichwerkzeug) sowie ein Einhand-Klappmesser. Der überdies unter Einfluss von Amphetaminen stehende 29-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht, welche er nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen am Donnerstag auch wieder verlassen durfte. Die Betäubungsmittel und Stichwerkzeuge wurden sichergestellt.
Gegen den 29-Jährigen wird nunmehr wegen insgesamt zehn Tatbeständen ermittelt – u.a. wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: PD Chemnitz


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